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Arbeitslosigkeit - Muchitsch: Schwarz-Blau gefährdet mit AMS-Kürzungen positiven Trend

Erfreut ist Vorsitzende des Sozialausschusses und Baugewerkschaftschef Josef Muchitsch, dass die Zahl der arbeitssuchenden Menschen weiter zurückgeht

Laut AMS Ende Februar mit 36.000 weniger Arbeitssuchenden ein Rückgang von 6,6 Prozent gegenüber 2017 festzustellen. „Das ist eine Bestätigung des arbeits- und wirtschaftspolitischen Kurses der Vorgängerregierung, wovon Österreich noch immer profitiert. Allerdings ist eine Gefährdung dieser positiven Entwicklung zu erwarten und zu befürchten: Mit den jetzt bekannt gewordenen Kürzungen in Höhe von 600 Millionen Euro, die Schwarz-Blau bei der Arbeitsmarktförderung macht, werden genau jene Gruppen – ältere und langzeitarbeitslose Menschen bestraft, die am wenigsten von der guten Wirtschaftslage profitieren“, so Muchitsch.


Die Mittel für aktive Arbeitsmarktpolitik sollen um 588 Millionen Euro sinken. Einen Großteil der geplanten Kürzungen, 400 Millionen Euro, macht der Entfall der Aktion 20.000 aus. Auch die Hilfen für ältere Langzeitarbeitslose sollen um fast ein Viertel von 350 auf 270 Mio. Euro sinken. „

Sparmaßnahmen bei Qualifizierungs- und Ausbildungsmaßnahmen sind garantiert der falsche Weg, denn wer über 50 ist und schon länger als ein Jahr arbeitslos, hat am Arbeitsmarkt keine Chance mehr. Korrigieren sie diesen falschen Kurs“, appelliert Muchitsch an Sozialministerin Hartiger-Klein.

 

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