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Fusion SVA-SVB - Muchitsch: „Es geht schon los: Gelder der Versicherten werden verschleudert“

Die Verlierer sind Millionen Versicherte

„Es tritt genau das ein, was wir befürchtet haben. Die Gelder der Versicherten werden verschleudert und Berater werden mit sündteuren Aufträgen versorgt. Wir sind schon gespannt, was Beratungsunternehmen noch für die Zerschlagung der Gebietskrankenkassen bekommen werden. Die Verlierer sind Millionen Versicherte, die zunehmend für ihre Gesundheitsleistungen privat zahlen werden müssen, da das solidarisch finanzierte österreichische Gesundheitswesen von Schwarz-Blau zerstört wird“, ist Baugewerkschaftschef Abg.z.NR Josef Muchitsch entsetzt über die heute in den Medien bekannt gewordene Summe von allein 10,5 Millionen Euro an Beratungskosten für 2019 für die Fusion der SVA und SVB.

Zur Erinnerung: Es gibt keine Patientenmilliarde, stattdessen horrende Fusionskosten, Versichertenbeiträge an Privatkliniken und 500 Millionen Geschenke für Konzerne und ÖVP-Wahlkampfspender. „Die Folge ist, dass der Gesundheitstopf finanziell ausgeräumt wird. Wie sollen dann Leistungen für Versicherte finanziert werden?“, fragt Muchitsch.


Diese sogenannte „Reform“ dient – wie man jetzt sieht - nicht nur dazu, Postenschacherei zu betreiben, den Arbeitgebern in den Gremien eine Mehrheit zu verschaffen und den Millionen Versicherten keine Entscheidung mehr zuzugestehen, was mit ihren Geldern passiert, sondern auch noch befreundeten Beratern mit skandalös hoch dotierten Verträgen Versichertengelder in den Rachen zu schmeißen. „Denn, dass der Auftrag auch noch an das Unternehmen geht, bei dem der Generaldirektor der SVA früher Geschäftsführer war, hat mehr als nur schiefe Optik“, so Muchitsch.


Die SVA hat offenbar für die Jahre 2015 bis 2018 mehr als 32 Millionen Euro an dieses Unternehmen überwiesen, gleichzeitig müssen Selbständige, darunter auch sehr viele Ein-Personen-Unternehmen, 20 Prozent Selbstbehalt bei jedem Arztbesuch zahlen. „Diese Zerschlagung der Sozialversicherung wird uns noch lange beschäftigen. Am Ende werden die Patientinnen und Patienten mit massiven Leistungskürzungen überbleiben und sie werden beim Arzt privat zahlen müssen“, so Muchitsch abschließend.

 

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