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GBH

Wifo/IHS - Muchitsch: „Es wäre höchst an der Zeit mit Beschäftigungsmaßnahmen gegenzusteuern“

Konjunktur in Österreich schwächt sich ab

Die heute präsentierten Prognosen der heimischen Wirtschaftsforscher zeigen, dass sich die Konjunktur in Österreich abschwächt und die positive Arbeitsmarktentwicklung spätestens mit dem Jahr 2020 nicht mehr andauern wird. Die Arbeitslosigkeit wird dann laut IHS 7,5 Prozent sein, mehr als noch im Dezember gedacht. „Jetzt wäre es höchst an der Zeit gegenzusteuern und in Beschäftigungsmaßnahmen für heimische Arbeitslose zu investieren, dann könnte man bei Konjunkturabschwung die prognostizierte steigende Arbeitslosigkeit mildern“, fordert Baugewerkschaftschef Abg.z.NR Josef Muchitsch gegensteuernde Maßnahmen von der Regierung.

Die ersten, die vom Abschwung betroffen sein werden, sind Menschen mit geringer beruflicher Qualifikation; aus Arbeitslosen werden dann Langzeitarbeitslose. Wir reden hier von über 400.000 arbeitslosen Menschen in Österreich. Das kann die Politik nicht ignorieren“, so Muchitsch. Die Bundesregierung holt hingegen mehr Arbeitskräfte aus Nicht-EU-Staaten als je zuvor ins Land, die dann bei Konjunkturabschwung ihre Jobs verlieren, aber Ansprüche auf Versicherungsleistungen erworben haben und im österreichischen Sozialsystem verbleiben.

"Die Abschaffung der Aktion 20.000 war ein Riesenfehler, davor haben wir immer gewarnt. Die Arbeitslosen in Österreich, Inländer und Ausländer gleichermaßen, werden von dieser Regierung im Regen stehen gelassen. „Die FPÖ- „Arbeitsministerin“ verteilt aber lieber Geschenke an die Wirtschaft - wie zuletzt beim Karfreitag, wo sich die Wirtschaft mindestens 30 Millionen Euro spart - als sich darum zu kümmern, mit Weitblick gegen die steigende Arbeitslosigkeit vorzugehen“, kritisiert Muchitsch. „Und was ist los mit der versprochenen Evaluierung der Aktion 20.000? Wie lange müssen die über 50-jährigen Arbeitssuchenden noch darauf warten? Warum gibt es keine Evaluierung des Beschäftigungsbonus, wo Arbeitslose durch Förderanreize an die Unternehmen in Beschäftigung gebracht werden?“

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