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ÖGB fordert sofortige Steuersenkung – 5 Milliarden Euro für ArbeitnehmerInnen jetzt und nicht bis 2022!

Finanzierung unsicher, Sparen im System bedeutet fast immer Verschlechterungen
Gewerkschaften / ÖGB / Steuerreform / Katzian
 
30.04.2019, 12:02 | OTS0145 | ÖGB Österreichischer Gewerkschaftsbund
 

 
ÖGB fordert sofortige Steuersenkung – 5 Milliarden Euro für ArbeitnehmerInnen jetzt und nicht bis 2022!
 
Finanzierung unsicher, Sparen im System bedeutet fast immer Verschlechterungen
 
(Wien./OTS) - „Die heute präsentierte Steuerreform der Bundesregierung ist genau das, was ExpertInnen dank der häppchenweise Vorab-Vermarktung seit Tagen kennen und dementsprechend bewerten: ein zaghafter Schritt in die richtige Richtung mit wirklich gravierenden Makeln – ArbeitnehmerInnen werden nicht sofort und nicht ausreichend entlastet. Die Finanzierung beruht darüber hinaus auf Luftschlössern“, fasst ÖGB-Präsident Wolfgang Katzian nach der Pressekonferenz der Bunderegierung zusammen.
80 Prozent des Steueraufkommens werden von Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern finanziert, erinnert Katzian: „Sie sollen jetzt aber nicht im gleichen Ausmaß entlastet werden.“ Im Gegenteil, es drohen schleichende Verschlechterungen, sobald die Konjunktur nachlässt. Konkrete Zahlen fehlen, so der ÖGB-Präsident: „Das vielzitierte Sparen im System ist dann meist mit Verschlechterungen verbunden. BezieherInnen kleiner Einkommen zahlen sich ihre Entlastung beispielsweise durch den SV-Bonus über die mögliche Einführung von Selbstbehalten selbst.“

Abgesehen davon, dass die Entlastung für ArbeitnehmerInnen also größer sein müsste, käme sie für die Betroffenen viel zu spät, kritisiert Katzian: „Stufenweise bis 2022 - das ist nicht die größte Steuerreform, sondern die, die sich am längsten zieht. Entlastungen werden im gleichen Zeitraum von der kalten Progression, deren fehlenden Ausgleich auch alle ExpertInnen kritisieren, zunichte gemacht.“
Rückfragehinweis:

ÖGB Kommunikation
Litsa Kalaitzis
+43 676 817 111 511
litsa.kalaitzis@oegb.at
 

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