GBH

GBH-Tirol: Florian Tauber als Landesvorsitzender mit 100 Prozent gewählt

GBH-Chef Muchitsch: Bereiten uns auf weitere arbeitnehmerfeindliche Maßnahmen dieser Regierung vor

Am 4. Mai fand die 24. Landeskonferenz der Gewerkschaft Bau-Holz (GBH) Tirol unter dem Motto. „Faire Arbeit - besseres Leben 4.0“ in Innsbruck statt. Dabei wurde das Arbeitsprogramm für die nächsten 5 Jahre von allen Fraktionen beschlossen und der Landesvorstand neu gewählt. Unter den zahlreichen Ehrengästen aus Gewerkschaft, Arbeiterkammer, Politik und Wirtschaft befanden sich unter anderem ÖGB-Vorsitzender Philipp Wohlgemuth, TGKK-Obmann Werner Salzburger, AK-Vorstand Dr. Stephan Bertel sowie BM DI Manfred Lechner (Strabag) und LAbg. Bgm. Dr. Georg Dornauer.


Die GBH blickt auf ein äußerst erfolgreiches Frühjahr zurück. „Es ist uns gelungen, in allen Bereichen äußerst gute Kollektivverträge abzuschließen und kräftige Lohnerhöhungen zu erreichen. Besonderes Augenmerk haben wir dabei auf die Jugend und somit die Fachkräfte von morgen gelegt“, bestätigte GBH-Landesvorsitzender Florian Tauber.


Christian Hauser, GBH-Landesgeschäftsführer: „Die Arbeiter in unseren Branchen arbeiten körperlich schwer. Unter schwierigsten Arbeitsbedingungen erbringen sie täglich bei Hitze, Kälte, Wind und Regen hervorragende Leistungen. Unser Ziel ist es daher, die Lebensbedingungen unserer Beschäftigten weiter zu verbessern. Wir müssen alles daransetzen, dass unsere Beschäftigten wieder den Respekt erhalten, den sie verdienen.“


Tauber ergänzt: „Unter dieser Regierung gab es 2018 keine Verbesserung für Arbeitnehmer. Im Gegenteil, die 60 Stunden-Woche wurde eingeführt und unser Gesundheitssystem zerschlagen. Auch unser Kampf gegen Lohn- Sozialdumping wurde erschwert. Das betrifft vor allem die Beschäftigten unserer Branchen. Auch 2019 wird der soziale Kahlschlag dieser Bundesregierung fortgesetzt. Anscheinend haben Kurz und Strache ihren Wahlkampfsponsoren viel versprochen und müssen jetzt liefern.“


Bei ihrer Konferenz bekennt sich die GBH zur Sozialpartnerschaft. „Ich dachte nie, dass wir uns in Österreich einmal zu Sozialpartnerschaft öffentlich bekennen müssen. Aber diese Bundesregierung setzt alles daran, den Einfluss der Arbeitnehmer in allen Belangen zu schwächen. Deshalb bekennen wir uns zur Sozialpartnerschaft, jedoch weiterhin auf Augenhöhe“, so GBH-Bundesvorsitzender Josef Muchitsch Richtung Unternehmervertreter.


Tauber abschließend: „Wir werden uns weiterhin entschlossen mit allen Möglichkeiten des Rechtsstaates und allen Fraktionen im ÖGB arbeitnehmerfeindlichen Maßnahmen dieser Regierung entgegenstellen. Dieses eindrucksvolle Wahlergebnis ist ein Zeichen der Einigkeit und Entschlossenheit über alle Parteigrenzen hinweg.  Wir bedanken uns für diesen enormen Vertrauensvorschuss und nehmen den Arbeitsauftrag gerne an.“

 

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