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ÖGJ-Hofer: „Der Erfolg gibt uns Recht: Zusätzlich zur Ausbildungspflicht auch die Ausbildungsgarantie bis 25 wiederbeleben“

Fachkräftemangel mit Lehrlingsausbildung entgegensteuern – Ausbildung endet nicht mit 18
Gewerkschaften / ÖGJ / Bildung / Jugend / Arbeitsmarkt 
 
28.10.2019, 13:34 | OTS0112 | ÖGB Österreichischer Gewerkschaftsbund 
 
 
ÖGJ-Hofer: „Der Erfolg gibt uns Recht: Zusätzlich zur Ausbildungspflicht auch die Ausbildungsgarantie bis 25 wiederbeleben“ 
 
Fachkräftemangel mit Lehrlingsausbildung entgegensteuern – Ausbildung endet nicht mit 18 
 
(Wien/OTS) - „In der Jugend liegt die Zukunft“, so oder so ähnlich werben Parteien um die Stimmen der Jungen. „Wer wirklich etwas für die Zukunft junger Menschen tun will, muss in deren Ausbildung investieren“, fordert Susanne Hofer, Vorsitzende der Österreichischen Gewerkschaftsjugend (ÖGJ), und freut sich über die positive Evaluierung der Ausbildungspflicht bis 18. Andererseits wurden für das Jahr 2019 die Mittel für die Ausbildungsgarantie bis 25 in der Höhe von 37 Mio. Euro ersatzlos gestrichen. „Das ist ein Skandal und reine Augenauswischerei“, so Hofer. „Ausbildung endet nicht mit 18! Wer junge Menschen darüber hinaus einfach links liegen lässt, macht sich für die vorprogrammierte Arbeitslosigkeit dieser Menschen mitverantwortlich.“ Die ÖGJ-Vorsitzende fordert, dass ab sofort auch wieder Mittel für die Ausbildungsgarantie für junge Menschen bis 25 zur Verfügung gestellt werden müssen.
 
„Dass viele Betriebe sich einfach über Jahre aus der Verantwortung gezogen und keine Lehrlinge ausgebildet haben, hat uns erst zum Fachkräftemangel gebracht“, ist Hofer überzeugt. „Erfreulich ist, dass seit 2018 die Anzahl der Lehrplätze wieder steigt. Darauf darf sich die zukünftige Regierung aber nicht ausruhen.“ Noch immer finden zu viele Jugendliche keinen Lehrplatz in einem Betrieb. Mehr als 8.000 befinden sich derzeit in einer überbetrieblichen Ausbildungsstätte.
 
Zur fairen Aufteilung der Ausbildungskosten zwischen Unternehmen mit Lehrlingen auf der einen und Ausbildungsverweigerern auf der anderen Seite fordert die ÖGJ eine Fachkräftemilliarde. Ein Prozent der Bruttoentgeltsumme soll von den Unternehmen eingehoben werden. Geld aus der Fachkräftemilliarde soll dann an jene Unternehmen fließen,
die Lehrlinge ausbilden. Außerdem sollen aus der Fachkräftemilliarde die Plätze in überbetrieblichen Ausbildungsplätzen finanziert werden, die derzeit der Bund (über das AMS) finanziert.
 
Rückfragehinweis:
Österreichischer Gewerkschaftsbund
Mag.a Barbara Kasper
Tel.: 0664 6145221
barbara.kasper@oegb.at
www.oegb.at 
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