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GBH

Evaluierung Aktion 20.000 – Muchitsch: „Fast 40 Prozent haben wieder Arbeit – ein toller Erfolg!“

Als „tollen Erfolg“ bewertet GBH-Bundesvorsitzender Abg.z.NR Josef Muchitsch die Ergebnisse der Evaluierungsstudie der von Schwarz-Blau gekippten Aktion 20.000.
Ein Drittel (31,7 Prozent) der geförderten TeilnehmerInnen der Aktion 20.000 sind nach dem Ende der Förderung in einer ungeförderten Beschäftigung. Mit den geförderten Beschäftigungen haben sogar insgesamt 37,3 Prozent der TeilnehmerInnen einen Arbeitsplatz bekommen. „Wenn man bedenkt, dass die Zielgruppe der Aktion über 50-jährige Langzeitarbeitslose waren, also Menschen mit sehr schlechten Arbeitsmarktchancen, von denen jetzt fast 40 Prozent wieder einen Arbeitsplatz haben, dann zeigt das, wie richtig und wichtig die Aktion 20.000 war“, so Muchitsch. 
 
 
 
Als Beispiel nennt Muchitsch Wien, wo mit dem Job-Programm beachtliche Erfolge erzielt werden konnten. So konnten 125 Personen aus der Aktion in ein ungefördertes Dienstverhältnis übernommen werden. „Das entspricht einer Weiterbeschäftigungsquote von 50 Prozent“, betont Muchitsch.  
 
 
Ursprünglich sollten insgesamt 20.000 ältere Arbeitslose über die Aktion 20.000 ihren Weg zurück in den Arbeitsmarkt finden. Das wäre auch möglich gewesen, hätten Kurz und Strache diese Aktion nicht per Umlaufbeschluss im Jänner 2018 abgedreht. Tatsächlich kamen dann 3.824 Männer und Frauen, die im Schnitt 2,8 Jahre arbeitslos waren, in das Job-Programm. Die Evaluierungsstudie zeigt eindrucksvoll, dass die Brücke für die Gruppe 50plus zurück in den Job funktioniert.  
 
 
„Umso mehr freut es mich, dass auf meine Initiative im Parlament im September die Aktion 20.000 Neu beschlossen wurde“, so Muchitsch. 50 Mio. Euro werden für  2020 aus dem Budget speziell für ältere Arbeitslose zusätzlich eingesetzt. Das Ziel ist, 5.000 Menschen, die schon lange arbeitslos sind, bis Ende 2020 wieder in Jobs zu bringen. „Das bringt nicht nur diesen Menschen wieder Beschäftigung und Perspektive für ihr Leben, sondern auch der Staat spart sich Millionen an Arbeitslosengeld pro Jahr“, so Muchitsch abschließend. 
 

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