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Silvan: Immer noch Unklarheiten bezüglich Nachnutzung des AUVA-Rehabilitationszentrums Weißer Hof

Parlamentarische Anfrage soll Widersprüche klären und Klarheit schaffen
Eine bereits erfolgte Beantwortung einer parlamentarischen Anfrage des Abg.z.NR und Baugewerkschafters Rudolf Silvan hat bestätigt, dass das AUVA-Rehabilitationszentrum Weißer Hof in Klosterneuburg mit 2026 geschlossen werden soll. Bezüglich der Nachnutzung gibt es aber nach wie vor Unklarheit, konkret wegen der angeblichen Gespräche mit dem Land Niederösterreich. „Eine neue parlamentarische Anfrage soll reinen Tisch machen, die Widersprüche klären und Klarheit schaffen“, sagt Silvan. 
 
So heißt es in der vorliegenden Anfragebeantwortung unter anderem: „Bis zur Übersiedlung im Jahr 2026 wird der Betrieb am Weißen Hof im Sinne unserer Patientinnen und Patienten weitergeführt. Über die weitere Nutzung des Standortes Weißer Hof nach Vollbetrieb des neuen Rehabilitationszentrums in Meidling erfolgen laufend Gespräche, unter anderem mit dem Land Niederösterreich.“ Eine Nachfrage des „Kurier“ hat aber ergeben, dass keiner der zuständigen niederösterreichischen Landesräte in diese angeblich geführten Gespräche involviert gewesen ist.
 
„Ich hätte mir eigentlich erhofft, dass sich die Lage rund um die Schließung des Weißen Hofes unter einem grünen Sozialminister entspannen wird. Dies scheint derzeit aber nicht der Fall zu sein. Wir wollen daher wissen, ob sich jemand um die Nachnutzung des Weißen Hofes kümmert oder nicht. Wer hat wann und mit wem worüber gesprochen? Ich hoffe inständig, dass Minister Anschober nun die Antworten liefert, die sich die PatientInnen und die Belegschaft des Weißen Hofes so dringend wünschen. Es kann nicht sein, dass diese Personen mit ständiger Ungewissheit über ihre Zukunft leben müssen“, erklärt Silvan.
 
Zugleich weist Silvan darauf hin, dass die Belegschaft des Rehabilitationszentrums eine Petition zur Erhaltung des Weißen Hofes gestartet hat. Unter https://tinyurl.com/vnew3ng kann die Petition unterschrieben werden. „In wenigen Tagen konnten bereits knapp 9.000 Unterschriften gesammelt werden“, sagt Silvan. 

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