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ÖGB wächst weiter und erreicht höchsten Frauenanteil

Mit Jahresende 2019 waren es 1.216.810 Mitglieder
Wien (APA) - 
Der Österreichische Gewerkschaftsbund (ÖGB) wächst. Nachdem er im Jahr 2018 das größte Mitglieder-Plus seit 1984 verzeichnet hatte, ist die Zahl der Mitglieder im Jahr 2019 weiter auf 1.216.810 gestiegen. Das bedeutet ein Netto-Plus von 5.345 Mitgliedern. Mit 36,4 Prozent hat der ÖGB nach eigenen Angaben auch den höchsten Frauenanteil seit seiner Gründung vor 75 Jahren erreicht.
 
Von den neuen Mitgliedern sind 42,18 Prozent Frauen. Am stärksten wächst der ÖGB jedoch bei jungen Menschen unter 19 Jahren. Der Anstieg ist bei ihnen mit 1,9 Prozent rund viermal höher als insgesamt.
 
Die mitgliederstärkste Gewerkschaft im ÖGB ist die Gewerkschaft der Privatangestellten, Druck, Journalismus, Papier (GPA-djp) mit 282.435 Mitgliedern bzw. 23,21 Prozent Anteil am Gesamtmitgliederstand. Dahinter folgt die Gewerkschaft öffentlicher Dienst (GÖD) mit 254.961 bzw. 20,95 Prozent und die Produktionsgewerkschaft (PRO-GE) mit 235.588 bzw. 19,36 Prozent. 
 
Während Privatangestellte (plus 1.802 Mitglieder) und Beamte (plus 3.825) 2019 leicht zulegen konnten, hat die Produktionsgewerkschaft nach einem Starken Plus im Jahr davor nun wieder Mitglieder verloren (minus 1.487 bzw. 0,63 Prozent). Auch die Gewerkschaft der Post- und Fernmeldebediensteten musste Federn lassen (minus 752 Mitglieder bzw. 1,67 Prozent). Leicht zulegen konnten die Gewerkschaft Bau-Holz (plus 1.053) und die Dienstleistungsgewerkschaft vida (578). Die meisten Mitglieder gibt es in Wien, Oberösterreich und Niederösterreich, teilte der ÖGB mit.
 
ÖGB-Präsident Wolfgang Katzian sieht in den steigenden Mitgliederzahlen eine Bestätigung der Arbeit des Gewerkschaftsbundes, wie er in einer Aussendung sagte. "Wir werden uns weiterhin mit aller Kraft für Verbesserungen in der Arbeitswelt einsetzen", kündigte er an und nannte etwa faire Einkommen, soziale Gerechtigkeit und Arbeitszeiten, die nicht krank machen, als Ziele.
 

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