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GBH

Muchitsch fordert strengere Baustellenkontrollen

„Virus eindämmen und testen – Polizei muss Arbeitsinspektorate bei Kontrollen unterstützen“
Baugewerkschaftschef Abg.z.NR Josef Muchitsch fordert von der Regierung ein schärferes Vorgehen gegen die Nichteinhaltung der Anti-Corona-Maßnahmen am Bau. „Wir haben Firmen, da müssen die Beschäftigten momentan unter Nichteinhaltung des Sicherheitsabstandes von 1 Meter arbeiten, fahren mit vollbesetzten Bussen weiterhin auf Baustellen, schlafen in gemeinsamen Schlafcontainern und werden gezwungen auf engsten Raum weiter zu arbeiten. Anzeigen an die Polizei von Passanten, Anrainern und besorgten Betroffenen werden nicht verfolgt“, warnt Muchitsch. Jetzt ist der Innenminister gefordert: „Ordnen Sie Planquadrate an und kontrollieren Sie endlich auch Baustellen, wo weitergearbeitet wird und der Sicherheitsabstand nicht eingehalten wird!“, appelliert Muchitsch. 
 
Dazu kommt, dass die Arbeitsinspektorate personell aufgestockt werden müssen und eine Einheit Bauinspektorat geschaffen werden muss. „Die Arbeitsinspektorate prüfen bereits, in Tirol wurde eine Baustelle auch geschlossen. Aber es fehlen die Kapazitäten, um Hinweisen rasch nachzugehen“, sagt Muchitsch. Er fordert jedenfalls, dass der Innenminister seine Aufgabe wahrnimmt: „Wenn die Sozialpartner sinnvolle Lösungen für die Zeit während und nach der Krise zum Schutz der Beschäftigten vereinbaren, dann müssen diese auch exekutiert und durchgesetzt werden. Auch bei der Arbeit auf Baustellen!“ 
 

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