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GBH

Sozialpartner beschleunigen Genehmigungen für Corona-Kurzarbeit

Bearbeitung innerhalb von maximal 48 Stunden
Viele Unternehmen nutzen bereits das Instrument der Corona-Kurzarbeit, um Arbeitsplätze zu sichern, die Nachfrage ist weiterhin groß. Um die Genehmigung zu beschleunigen, haben sich die Sozialpartner heute auf ein neues Procedere geeinigt: Die Zustimmung der Wirtschaftskammer zu den Kurzarbeitsanträgen, die gemäß der Sozialpartnereinigung gestellt werden, erfolgt wie schon zuletzt pauschal. Das AMS erteilt vollständigen Anträgen eine vorläufige Genehmigung. Die Gewerkschaften prüfen die Anträge künftig stichprobenmäßig und können innerhalb von 48 Stunden einzelne Ansuchen ablehnen. Die gemeinsame Erklärung ist auf www.oegb.at und www.wko.at abrufbar.  
 
„Damit haben wir dieses Modell gemeinsam ein weiteres Mal verbessert, um die Genehmigung von Kurzarbeit zu beschleunigen“, sagen ÖGB-Präsident Wolfgang Katzian und WKÖ-Präsident Harald Mahrer: „Uns eint das Interesse, dass möglichst viele Menschen ihre Arbeitsplätze behalten. Die heute veröffentlichte Zahl der Arbeitslosen macht die Notwendigkeit deutlich.“  
Die Sozialpartner haben auch den Bankensektor gebeten, noch intensiver als bisher die Zwischenfinanzierung der Löhne und Gehälter bei Inanspruchnahme von Kurzarbeit zu übernehmen. Im Weg einer Vereinfachung der Kreditvergabe reicht die Kurzarbeitsbewilligung des AMS als Sicherheit für einen zu gewährenden Überbrückungskredit aus. Beide Sozialpartner sprechen sich auch gegen missbräuchliche Inanspruchnahme von Kurzarbeit aus. 
Die Anträge werden so schnell wie möglich abgearbeitet, aufgrund der enormen Zahl gleichzeitig gestellter Anträge können Verzögerungen in der Bewilligung auch zum Beginn dieses neuen Procederes nicht ausgeschlossen werden.  
 

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