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Silvan: Weltgesundheitstag - Nach Corona Gesundheitssystem nachhaltig stärken

Besonderes Augenmerk muss jetzt auf Arbeitnehmerschutz liegen
Baugewerkschafter Abg.z.NR Rudolf Silvan, Mitglied im Nationalratsausschuss für Gesundheitsfragen, weist zum heutigen Weltgesundheitstag auf die Wichtigkeit unseres gut funktionierenden Gesundheitssystems hin. „Wenn die ÖGK Millionen für ein Logo sowie für externe Beraterverträge aufbringen kann, muss es möglich sein, unser Gesundheitssystem nicht nur zu erhalten, sondern dieses auch nach der Krise nachhaltig zu stärken. Die Regierung muss dafür sorgen, dass ArbeitnehmerInnen die Krise gesund überstehen, damit nicht nur die Wirtschaft nach dieser Zeit der Einschränkungen durchstarten kann“, so Silvan. 
 
„Besonderes Augenmerk muss jetzt auf Arbeitnehmerschutz gelegt werden“, so Silvan. Wenn Baustellen wieder hochfahren, kann das nur unter Einhaltung der von den Sozialpartnern ausgehandelten Sicherheitsmaßnahmen passieren. Kein Verständnis zeigt Silvan für Baustellen, auf denen weiter ohne Schutzausrüstung gearbeitet wird. Zusätzlich gilt es, Unternehmen vor fälligen Strafzahlungen und Pönalen für nicht fristgerechte Fertigstellungen zu schützen. Ein verfrühter Kniefall der Regierung vor den Auftraggebern und Bauherren auf Kosten der Gesundheit der ArbeitnehmerInnen ist der falsche Weg. Die Wirtschaft wird früher oder später wieder voll durchstarten – aber: „dies ist nur mit gesunden Arbeitskräften möglich“, erklärt Silvan. Im Fall der Fälle gilt es, Kurzarbeit zu beanspruchen anstatt Kündigungen auszusprechen, um eben dieses „Durchstarten“ mit bewährtem und erfahrenem Personal durchführen zu können.  
 
Silvan spricht sich seit Jahren gegen ein Kaputtsparen des Gesundheitssystems aus. Als goldrichtig stellt sich nun heraus, dass die früheren politisch Verantwortlichen einer Empfehlung des Rechnungshofes zur Reduktion der Spitalsbetten um bis zu 40 Prozent nicht gefolgt sind und dass unsere Sozialversicherung noch so gut funktioniert, wie wir das gewohnt sind. „Dank unserer ausreichend dimensionierten Kapazitäten im Spitalsbereich können wir die Krise nun sehr gut meistern“ so Silvan abschließend. 
 

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