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Muchitsch: „Von der Krise betroffene Menschen brauchen wirksame finanzielle Hilfe – Einmalzahlung ist Tropfen auf den heißen Stein“

Anschober hat Erhöhung des Arbeitslosengelds abgelehnt – Unterstützungsfonds für alle, die durch Krise in finanzieller Bedrängnis sind
„Die Verunsicherung der Menschen steigt täglich an, weil sie Angst um ihre Gesundheit, ihren Arbeitsplatz und um ihre Angehörigen haben. Jeden Tag feiert sich die Regierung in Pressekonferenzen ab, aber die von der Krise betroffenen Menschen haben gar nichts davon. Man hatte schnell einen Plan für das Hochfahren der Wirtschaft. Das ist in Ordnung, aber es kann nicht sein, dass nur Unternehmen geholfen wird. Auch die Arbeitnehmer brauchen Unterstützung“, so Abg.z.NR Josef Muchitsch, der die heutige Ablehnung einer Erhöhung des Arbeitslosengeldes durch den Sozialminister scharf kritisiert: „Innerhalb von zwei Wochen haben fast 200.000 Menschen ihre Arbeit verloren. Und auch alle jene, die schon vor der Corona-Krise arbeitslos waren und jetzt noch länger in Arbeitslosigkeit bleiben, bräuchten dringend eine Existenzsicherung mit einer Erhöhung des Arbeitslosengeldes, bei der die Nettoersatzrate auf 70 Prozent des Einkommens aufgestockt wird. Eine Einmalzahlung für Familien ist ein Tropfen auf den heißen Stein.“ 
 
Es braucht einen Zuschlag zum Arbeitslosengeld, der helfen kann, diese schwierige Zeit zu überbrücken. Der Fonds für Familien, die von der Krise betroffen sind, ist eine Einmalzahlung. „Das ist doch nichts, was den Familien nachhaltig ihre Existenz sichert. Die Einmalzahlung durch den Fonds berücksichtigt auch nicht, dass es zurzeit keine Vermittlung von Arbeitslosen gibt. Also auch jene, die schon vor der Krise, vielleicht saisonbedingt, arbeitslos waren, können derzeit gar nicht vermittelt werden. Auch diese Menschen haben vielleicht Kinder. Warum wird hier differenziert zwischen „guten und bösen“ Arbeitslosen?“, kritisiert Muchitsch. 
 
Es braucht einen Unterstützungsfonds für alle, die durch die Krise in finanzielle Bedrängnis gekommen sind. Egal, ob arbeitslos, in Kurzarbeit oder Quarantäne. „Die Menschen brauchen dringend Hilfe bei Kreditzahlungen, Leasingraten oder Stromrechnungen“, fordert Muchitsch. 
 

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