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ÖGB und AK fordern weiterhin die Ausweitung der Sonderbetreuungszeit

Wenn nach Ostern Geschäfte wieder aufsperren, muss auch Kinderbetreuung gewährleistet werden
Die Bundesregierung hat angekündigt, dass die Wirtschaft nach Ostern Schritt für Schritt wieder hochgefahren wird. Ab 14. April sollen also auch kleine Geschäfte, Bau- und Gartenmärkten wieder aufsperren – Schulen und Kindergärten allerdings erst frühestens Mitte Mai wieder für einen Normalbetrieb geöffnet werden. „Es braucht mehr denn je eine Verlängerung und einen Rechtsanspruch auf die Sonderbetreuungszeit sowie eine volle Kostenübernahme durch den Staat,“ fordern ÖGB-Vizepräsidentin und -Frauenvorsitzende Korinna Schumann und AK-Präsidentin Renate Anderl erneut anlässlich der von der Bundesregierung verkündeten Maßnahmen.
 
„Wie sollen die ArbeitnehmerInnen ihre Kinder betreuen, wenn Schulen und Kindergärten weiterhin nicht regulär geöffnet sind? Wenn Geschäfte wieder aufsperren und wieder mehr Menschen arbeiten gehen, dann braucht es auch einen Ausbau der Sonderbetreuungszeit“, betont Schumann. „Eltern dürfen in der Krise nicht vom guten Willen der Arbeitgeber abhängig sein. Speziell Frauen fühlen sich im Stich gelassen und wissen nicht, wie sie ihre Jobs, die Kinderbetreuung und die Bildungsarbeit unter einen Hut bringen sollen.“
 
„Solange das Leben nicht wieder in normalen Bahnen verläuft, brauchen wir klare Regelungen für berufstätige Eltern“, fordert auch AK Präsidentin Renate Anderl. „Offene Geschäfte einerseits, nicht regulärer Schul- und Kindergartenbetrieb andererseits – das geht sich nicht aus“, so Anderl. Es werde weiterhin Eltern geben, die Zeit für die Betreuung ihrer Kinder brauchen. Für sie gilt es, Sicherheit – und nicht zuletzt Rechtssicherheit zu schaffen. „Das geht mit einem Rechtsanspruch auf Sonderbetreuungszeit und mit der Ausweitung dieser Maßnahme bis zur Wiederaufnahme des Normalbetriebs in Kindergärten und Schulen.“
 

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