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ÖGB-Reischl: „Es braucht rasch Maßnahmen, um Wirtschaft anzukurbeln und Menschen wieder in Arbeit zu bringen“

Arbeitslosengeld müsse erhöht werden und Anspruchsdauer ausgeweitet, um Existenzen zu sichern
„Dieser traurige Höhepunkt an Arbeitslosen in Österreich kann nicht einfach so hingenommen werden“, kommentiert Ingrid Reischl, Leitende ÖGB-Sekretärin, die aktuellen Arbeitsmarktdaten. „Eine Aussendung der Arbeitsministerin, die keinerlei Vorschläge zur Verbesserung der Situation von mehr als einer halben Million Arbeitslosen vorsieht, ist mehr als verwunderlich. Es braucht jetzt rasch Maßnahmen, um die Wirtschaft anzukurbeln und Menschen wieder in Arbeit zu bringen.“ 
 
Das von den Sozialpartnern ausverhandelte Kurzarbeitsmodell habe zwar tausende Menschen vor dem Allerschlimmsten bewahrt. „Das hilft den jetzt 200.000 unverschuldet arbeitslos gewordenen Menschen aber nichts“, so Reischl. „Was Arbeitslose jetzt brauchen, ist eine Absicherung ihrer Existenz durch eine Erhöhung des Arbeitslosengeldes auf mindestens 70 Prozent Nettoersatzrate.“ Dass das Arbeitslosengeld von derzeit 55 Prozent Nettoersatzrate armutsgefährdend sei, betonte Reischl bereits mehrmals. Der ÖGB fordert daher weiterhin neben der Erhöhung des Arbeitslosengeldes auch die Ausweitung der Bezugsdauer.
 

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