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Sozialausschuss - Muchitsch: Kurzarbeit - Hilfe, die versprochen wurde, muss rascher anrollen

Zur Verlängerung der Kurzarbeit um weitere drei Monate im jüngsten Sozialausschuss hält der Baugewerkschaftschef Abg.z.NR Josef Muchitsch fest: „Die Corona-Kurzarbeit ist ein wichtiges Krisen-Instrument und sichert mehr als 1,3 Millionen Arbeitsplätze. Es ist gut, dass hier Vereinfachungen kommen. Die Hilfe, die versprochen wurde, muss nämlich rascher anrollen, ohne viel Bürokratie. Denn die Realität schaut so aus, dass von den versprochenen 10 Milliarden Euro bisher nur knapp 500 Millionen Euro ausbezahlt wurden.“ 
 
Die Beantragung und Hilfe bei der Kurzarbeit muss endlich schneller werden. Das soll mit Vereinfachung der Berechnung gewährleistet werden. „Wenn man Berichte von 20-seitigen Anträgen hört, die eingereicht werden mussten, weiß man, so kann das nicht funktionieren.“ Wichtig war auch, dass die Höhe der Nettoersatzraten bis zu 90 Prozent gehalten werden konnten. Gespannt ist man, wie eine Überförderung an die Arbeitgeber durch das AMS nun abgeschöpft werden soll. 
 
Begrüßt wird von Muchitsch, dass ein Verbot von „Arbeit auf Abruf“ kommt. „Der Arbeitgeber muss künftig drei Tage im Voraus bekannt geben, wenn er höhere Arbeitszeiten abrufen will“, so Muchitsch. Menschen, die Angst haben, ihre Existenzgrundlage zu verlieren und Sorgen haben, ihre Rechnungen nicht mehr bezahlen zu können, sind zu vielem bereit. „Das darf keinesfalls von ‚schwarzen Schafen‘ ausgenutzt werden. Darauf müssen wir genau schauen“, so Muchitsch.
 
 
 
 

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