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Muchitsch: „Bei der Erhöhung des Arbeitslosengeldes geht es nicht um große Summen, sondern um Fairness und Gerechtigkeit“

„Mit dem türkis-grünen Vorschlag werden wieder die Schwächsten der Gesellschaft zurückgelassen. Es ist zu wenig, nicht nachhaltig und sozial ungerecht“, kritisierte der Abg.z.NR und Baugewerkschaftschef Josef Muchitsch im Nationalrat die Maßnahmen der Regierung für den Arbeitsmarkt. „Diese Einmalzahlung von 450 Euro ist keine nachhaltige Maßnahme gegen Armutsvermeidung. Sie stabilisiert nicht die Kaufkraft und unterstützt nicht den Konsum. Das sagen auch alle Expertinnen und Experten“, so Muchitsch. 
 
Das durchschnittliche Arbeitslosengeld in Österreich beträgt 34,55 Euro, im Schnitt wären nach Muchitschs Antrag 9,30 Euro pro Tag dazugekommen. „Da geht es nicht um große Summen, da geht es um Nachhaltigkeit, Fairness und Gerechtigkeit“, so Muchitsch. 
 
Muchitsch kritisiert auch, dass der Regierungsvorschlag wieder eine Gruppe ausgrenzt, die unverschuldet arbeitslos geworden ist: „Diejenigen, die im März arbeitslos geworden sind, bekommen nichts – und das, wo wir im April die höchste Arbeitslosigkeit mit 575.000 Menschen hatten.“ 
 

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