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GBH

Lockdown - Sozialpartner adaptierten Baustellen-Corona-Schutz-Katalog

8-Punkte-Katalog für ein sicheres Arbeiten vom Shutdown im Frühjahr aktualisiert
Wien (APA) - 
Wie beim ersten Shutdown im Frühjahr haben sich die Bau-Sozialpartner auch für den jetzigen zweiten Lockdown auf Maßnahmen für ein sicheres Arbeiten auf den Baustellen geeinigt. Dabei wurde die 8-Punkte-Handlungsanleitung zum Gesundheitsschutz am Bau vom Frühjahr unter Einbindung des Zentral-Arbeitsinspektorates adaptiert, erklärte die Baugewerkschaft am Mittwoch.
 
Der aktualisierte Katalog bezieht sich auf die Grundregeln der Covid-19-Schutzmaßnahmen (Mindestabstand, Händewaschen etc.), die Arbeitshygiene auf Baustellen (regelmäßige Desinfizierungen, Handschuhe), organisatorische Maßnahmen (z.B. zeitliche Staffelung und örtliche Entflechtung beim Umkleiden, bei Pausen), Schutzmaßnahmen beim Arbeiten (im Freien, in geschlossenen Räumen sowie in geschlossenen Räumen mit beengten Verhältnissen).
Betont wird, dass bei Personentransporten, also den An- und Abfahrten zu/von der Baustelle, die Verordnungen gemäß Covid-19-Maßnahmengesetz einzuhalten sind. Zu den Unterkünften heißt es: "Schlafräume dürfen nicht mit mehr als einer Person belegt sein. Nicht zeitgleiche Doppelbelegung (Schichtbetrieb) in getrennten Betten mit eigenem Spind mit einer Reinigung zwischen den Schichten oder bei Neubelegungen ist möglich."
 
Im März hatten sich die Bau-Sozialpartner binnen weniger Tage auf 8-Punkte-Schutzmaßnahmen für ein sicheres Weiterarbeiten auf den Baustellen geeinigt. Davor, am 16. März, dem ersten Tag des damaligen Lockdown, hatte Baugewerkschaftschef Josef Muchitsch einen sofortigen Baustellen-Stopp gefordert, weil das Vermeiden des direkten Kontaktes und die Einhaltung eines Mindestabstands den Baubeschäftigten in der Praxis unmöglich sei. In Abstimmung mit Gewerkschaftsbund (ÖGB) und Wirtschaftskammer (WKÖ) wurde daraufhin der Katalog erstellt.
 

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