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GBH

Öffentliche Bauaufträge für den Winter

GBH Kärnten: Landesvorsitzender Gottfried Hatzenbichler und Landesgeschäftsführer Alois Peer zum Kärntner Baugipfel
Ein neuer Allzeit-Beschäftigungsrekord konnte 2019 erreicht werden, im Dezember noch wurde ein hoher Beschäftigtenstand gehalten. 44 Monate in Folge sank die Arbeitslosigkeit in Kärnten – dieser einmalige Erfolgslauf, der auch mit Rekordbeschäftigung und Spitzen- Wirtschaftswachstum einherging, erfährt nun 2020 durch Corona ein vorläufiges Ende.
 
Aktuell ist die Beschäftigung gegenüber dem Vergleichszeitraum Sept 2019/20 mit einem Plus von 102 BUAK-pflichtigen Arbeitnehmern noch gestiegen, umso wichtiger sind zum jetzigen Zeitpunkt Aufträge. „Das wichtigste ist derzeit Sicherstellung für die Umsetzung aller öffentlichen Projekte. Die Bauarbeiter und ihre Familien mussten heuer bereits bis zu 50 % an Einkommensverlusten durch Arbeitslosigkeit und Kurzarbeit hinnehmen“, schildert GBH-Landesgeschäftsführer Alois Peer die aktuelle Situation. Von großer Bedeutung ist daher, die Arbeitslosigkeit in den kommenden Wintermonaten so gering als möglich zu halten, um die Einkommensverluste etwas zu kompensieren. Daher ist es jetzt notwendig, alle öffentlichen Projekte (Bund, Land, Gemeinden) umzusetzen.
 
Bei Bestbietervergaben Beschäftigung Älterer berücksichtigen, Nachwuchs in der gesamten Branche fördern  
 
„Die Arbeitslosigkeit bei über 50-Jährigen ist besonders dramatisch. Die Beschäftigung älterer Arbeitnehmer muss dringend forciert werden. Für öffentliche Auftragsvergaben muss die Beschäftigung älterer Menschen einen höheren Stellenwert einnehmen“, fordert GBH-Landesvorsitzender Gottfried Hatzenbichler.
 
Von großer Bedeutung muss auch der Nachwuchs in sämtlichen Branchen des Baubereiches sein, zumal in den nächsten zwei Jahren rund 1300 Kärntner Bauarbeiter in die Pension oder in die BUAK-Überbrückung gehen.  Dafür muss es Anreize geben, die sowohl bei den Jugendlichen als auch bei den Firmen ankommen.
 

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