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GBH
Der neu gewählte GBH-Landesvorstand mit Ehrengästen wie Landesrat Heinrich Dorner, GBH-Bundesvorsitzenden Josef Muchitsch, AK-Präsident Gerhard Michalitsch, ÖGB-Landesvorsitzenden Erich Mauersics und der ÖGB-Landesfrauenvorsitzenden Hannelore Binder. Der neu gewählte GBH-Landesvorstand mit Ehrengästen wie Landesrat Heinrich Dorner, GBH-Bundesvorsitzenden Josef Muchitsch, AK-Präsident Gerhard Michalitsch, ÖGB-Landesvorsitzenden Erich Mauersics und der ÖGB-Landesfrauenvorsitzenden Hannelore Binder.
Josef Muchitsch, Josef Kutrovatz, Michael Mohl und Moderatorin Dorottya Kickinger. Josef Muchitsch, Josef Kutrovatz, Michael Mohl und Moderatorin Dorottya Kickinger.
Ehrungen für langjährige Mitgliedschaft

Landeskonferenz: Michael Mohl klar bestätigt

Ein klares JA zur Sozialpartnerschaft, jedoch auf Augenhöhe. GBH-Chef Muchitsch: Bereiten uns auf weitere arbeitnehmerfeindliche Maßnahmen dieser Regierung vor

Am 9. März fand die 24. Landeskonferenz der Gewerkschaft Bau-Holz (GBH) Burgenland unter dem Motto. „Faire Arbeit - besseres Leben 4.0“ in Eisenstadt statt. Dabei wurde auch das Arbeitsprogramm für die nächste 5 Jahre von allen Fraktionen beschlossen. Unter den zahlreichen Ehrengästen aus Gewerkschaft, Arbeiterkammer, Politik und Wirtschaft befanden sich Baulandesrat Heinrich Dorner und AK-Präsident Gerhard Michalitsch.

Bernd Rehberger, GBH-Landesgeschäftsführer: „Die Arbeiternehmer in unseren Branchen arbeiten körperlich schwer. Unter schwierigsten Arbeitsbedingungen erbringen sie täglich bei Hitze, Kälte, Wind und Regen hervorragende Leistungen. Unser Ziel ist es daher, die Lebensbedingungen unserer Beschäftigten weiter zu verbessern. Wir müssen alles daran setzen, dass unsere Beschäftigten wieder den Respekt erhalten, den sie verdienen.“

Michael Mohl, Landesvorsitzender der GBH: „Unter dieser schwarz-blauen Regierung gab es 2018 keine Verbesserung für Arbeitnehmer. Im Gegenteil, die 60 Stunden-Woche wurde eingeführt und unser Gesundheitssystem wird zerschlagen. Auch unser Kampf gegen Lohn- Sozialdumping wurde erschwert. Das betrifft vor allem die Beschäftigten in unseren Branchen massiv! Auch 2019 wird dieser soziale Kahlschlag von Kurz und Strache fortgesetzt. Anscheinend hat diese Regierung ihren Wahlkampfsponsoren sehr viel versprochen und jetzt muss geliefert werden. Auch die bekanntgewordenen Maßnahmen zur geplanten Steuerreform werden unseren Arbeitnehmern wenig bis gar nichts bringen.“

Bei ihrer Konferenz bekennt sich die GBH zur Sozialpartnerschaft. GBH-Bundesvorsitzender Abg. z. NR Josef Muchitsch: „Ich dachte nie, dass wir uns in Österreich einmal zur Sozialpartnerschaft öffentlich bekennen müssen. Aber diese Bundesregierung setzt alles daran, den Einfluss der Arbeitnehmer in allen Belangen zu schwächen. Deshalb bekennen wir uns zur Sozialpartnerschaft, jedoch weiterhin auf Augenhöhe“, so Muchitsch zu den anwesenden Unternehmervertretern.

Mohl abschließend: „Wir werden uns weiterhin entschlossen mit allen Möglichkeiten des Rechtsstaates und allen Fraktionen im ÖGB arbeitnehmerfeindlichen Maßnahmen dieser Regierung entgegenstellen. Dieses eindrucksvolle Wahlergebnis ist ein Zeichen der Einigkeit und Entschlossenheit innerhalb der Gewerkschaft – über alle Parteigrenzen hinweg. Wir bedanken uns für diesen enormen Vertrauensvorschuss und nehmen den Arbeitsauftrag gerne an."

Michael Mohl ist 44 Jahre alt und kommt aus Steinberg-Dörfl. Nach einigen beruflichen Stationen als Klettermastbühnenmonteur oder LKW-Lenker absolvierte Mohl eine Maurerlehre bei der Firma Pfnier & Co GmbH in Oberpullendorf. 2010 wurde er dort zum Betriebsratsvorsitzenden gewählt. Seit 2016 ist er geschäftsführender Landesvorsitzender der GBH. Ein großes Anliegen ist ihm die Lehrlingsausbildung in seinem Betrieb, aber auch in der Branche. Als sein Stellvertreter wurde Josef Kutrovatz gewählt. Der Betriebsratsvorsitzende der Neudörfler Office Systems kommt aus Sigleß.

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