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GBH

Mehr Aufträge für mittlere Bauunternehmen

Die 50 bis 60 mittelständischen Bauunternehmen in Salzburg sollen in Zukunft mehr Aufträge bekommen. Denn kleinere Bauunternehmen würden oft scheitern, weil sie keine Referenzbauten für die Vergabe vorweisen könnten.

Ein Beispiel dafür sei der Umbau im Krankenhaus Tamsweg. Heimische Lungauer Bauunternehmen konnten gar nicht zum Zug kommen, sagte Andreas Huss von der Gewerkschaft Bau-Holz. Denn niemand von ihnen habe schon ein Krankenhaus umgebaut - das geschehe nicht so oft in Salzburg: „Dann hat ein großes Unternehmen den Auftrag bekommen. Und da möchten wir gegensteuern.“ Man wolle nicht „so hohe“ Referenzen vorweisen zu müssen. „Wir haben in den Vergaberichtlinien auch die Möglichkeit, auch Umweltschutzkriterien zu berücksichtigen, wie etwa die Länge der Transportwege“, sagte Huss.

Neue Vergabekriterien für kleine Betriebe

Auch die Gewerkschaft Bau-Holz habe mehrere Möglichkeiten einzugreifen. „Es gibt die Schwellenwerte-Verordnung, der es öffentlichen Auftraggebern ohnehin ermöglicht, bis zu einer Million Euro direkt zu vergeben, beziehungsweise nur beschränkt Anbieter einzuladen. Ab einer Million muss größer ausgeschrieben werden. Und da fehlen eben diese Vergabekritieren, mit denen wir einschränken können, das heimische Betriebe zum Zug kommen.“ 80 Prozent der öffentlichen Bauaufträge in Salzburg werden schon an heimische Firmen vergeben.

Gewerkschaft, Wirtschaftskammer, Gemeindeverband und Bauträger wollen das Ziel, mittleren Bauunternehmen mehr Aufträge zu geben, gemeinsam erreichen.


Quelle: ORF Salzburg online, 06.12.2016

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