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GBH

GBH: Bestbieterprinzip à la ÖVP - die Firma die ihre Bauarbeiter am schnellsten krank macht oder in die Invaliditätspension bekommt, bekommt den Zuschlag!

Autofahrer sind das einzig wichtige für die ÖVP.

Das ist wieder einmal typisch ÖVP. Die Autofahrer sind das einzig wichtige in dieser Sadt. Dass auf Baustellen auch Menschen zum Teil schwer arbeiten
müssen und mit solchen Forderungen der Zeitdruck und die Arbeitsbelastung noch weiter erhöht wird, ist Herrn Fuchs von der ÖVP scheinbar völlig egal.
Wahrscheinlich werden in Zukunft von ihm auch Bauarbeiter mit dem Handy gefilmt und dabei gestoppt wie schnell sie arbeiten, meint Andreas Huss,
Landesgeschäftsführer der GBH Salzburg.

Gerade nachdem am vergangen Freitag der Workers Memorial Day, der Gedenktag für bei der Arbeit verunfallte ArbeitnehmerInnen, begangen wurde,
platzt die Stadt-ÖVP mit einer beachtenswerten Forderung in die Öffentlichkeit.

Dabei ist es offenbar völlig egal, wie viele Stunden die Menschen arbeiten und ob der Zeitdruck damit noch weiter erhöht wird. Dabei ist seit Jahren
bekannt, dass Überstunden und somit die Ermüdung von schwer arbeitenden Menschen der Unfalltreiber schlechthin ist. Ab der 9 Arbeitsstunde verdoppelt sich beispielsweise die Unfallgefahr, ab der 11 verdreifacht sie sich. 75% aller Bauarbeiter müssen wegen Erkrankungen des Bewegungs- und Stützapparates vorzeitig in Pension gehen. Es ist hinlänglich bekannt, dass der Bau kein besonders gesunder Arbeitsplatz ist, ihn aber mit solch wahnwitzigen Forderungen noch ungesünder zu machen, grenzt an Menschenverachtung, so Andreas Huss.

Dass Baustellen, gerade in einer Stadt wie Salzburg, gut koordiniert werden müssen ist selbstredend, aber dass die Arbeitnehmer auf den Baustellen mit
ihrer Gesundheit für kurze Bauzeiten bezahlen müssen ist letztklassig und zeigt wieder einmal welch Geistes Kind die Stadt ÖVP ist, ergänzt Othmar Danninger, Landesvorsitzender der GBH Salzburg.

 
 

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