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GBH
v.l.n.r.: Landespräsidium: Thomas  Russegger, Josef Strobl, Johann Kendlbacher, Landesvorsitzender Othmar Danninger, Helmut Schnaitl und GBH-Landesgeschäftsführer Andreas Huss. v.l.n.r.: Das mit 100 Prozent bestätigte Landespräsidium: Thomas Russegger, Josef Strobl, Johann Kendlbacher, Landesvorsitzender Othmar Danninger, Helmut Schnaitl und GBH-Landesgeschäftsführer Andreas Huss.
Im Bild (von rechts nach links) Fritz Messner mit dem GBH-Bundesvorsitzenden Beppo Muchitsch und Andreas Huss. Fritz Messner umrahmte die Landeskonferenz mit seinem Programm „Solidarität Oida!“. Im Bild (von rechts nach links) Fritz Messner mit dem GBH-Bundesvorsitzenden Beppo Muchitsch und Andreas Huss. Als Dank und als Zeichen der Solidarität mit allen schwer arbeitenden Menschen wurde der Ostbahn-Kurti-Song "Arbeit“ performt.

25. Landeskonferenz der GBH Salzburg

Ein klares JA zur Sozialpartnerschaft, jedoch auf Augenhöhe - GBH bereitet sich auf weitere arbeitnehmerfeindliche Maßnahmen dieser Regierung vor.

Am Freitag, den 11. Jänner, fand die 25. Landeskonferenz der Gewerkschaft Bau-Holz Salzburg unter dem Motto „Faire Arbeit - besseres Leben 4.0“ in Hallein statt.

Dabei wurde auch das Arbeitsprogramm für die nächsten 5 Jahre mit 100 % Zustimmung aller Fraktionen beschlossen.

Andreas Huss, GBH-Landesgeschäftsführer: „Die Arbeiternehmer in unseren Branchen arbeiten körperlich schwer. Unter schwierigsten Arbeitsbedingungen erbringen sie täglich bei Hitze, Kälte, Wind und Regen hervorragende
Leistungen. Unser Ziel ist es daher, die Lebenswelten unserer Beschäftigten weiter zu verbessern.“

Othmar Danninger, wiedergewählter Landesvorsitzender der GBH: „Unter dieser schwarz-blauen Regierung gab es 2018 keine einzige Verbesserung für Arbeitnehmer. Im Gegenteil, die 60 Stunden-Woche wurde eingeführt, unser Gesundheitssystem wird zerschlagen. Auch unser Kampf gegen Lohn- und Sozialdumping wurde erschwert. Das betrifft vor allem unsere Beschäftigten massiv! Auch 2019 wird dieser soziale Kahlschlag von Kurz und Strache fortgesetzt. Anscheinend hat diese Regierung ihren Wahlkampfsponsoren sehr viel versprochen und jetzt muss geliefert werden. Auch die bekanntgewordenen Maßnahmen zur geplanten Steuerreform werden unseren Arbeitnehmern wenig bis gar nichts bringen.“

Huss ist speziell über die Ankündigung der Streichung der SV-Beiträge verärgert: „Eine Streichung der SV-Beiträge hat mit einer Steuerreform nichts zu tun. Denn SV-Beiträgen stehen immer konkrete Leistungen gegenüber. Leistungen, die auch mit Beiträgen finanziert werden müssen. Das ist wieder einmal ein ganz großer Fake dieser Bundesregierung. Eine Streichung der SV-Beiträge bringt nur weniger Einnahmen für unser Gesundheitssystem. Nachdem durch die sogenannte Reform Salzburg im Gesundheitssystem bereits 129 Millionen Euro pro Jahr (Stand 2019) genommen werden, ist das der nächste Anschlag. Letztendlich werden wir Leistungen reduzieren müssen und Selbsthalte einführen. Auch hier zeigt sich: die Regierung hat nur ein Ziel: Senkung der Abgabenquote für ihre Financiers aus der Industrie.“

Bei ihrer Konferenz bekennt sich die GBH zur Sozialpartnerschaft. GBH-Bundesvorsitzender Beppo Muchitsch: „Ich dachte nie, dass wir uns in Österreich einmal zur Sozialpartnerschaft öffentlich bekennen müssen. Aber diese Bundesregierung setzt alles daran, den Einfluss der Arbeitnehmer in allen Belangen zu schwächen. Deshalb bekennen wir uns zur Sozialpartnerschaft, jedoch weiterhin auf Augenhöhe“ so Muchitsch zu den anwesenden Unternehmervertretern.

Danninger abschließend: „Wir werden uns weiterhin entschlossen mit allen Möglichkeiten des Rechtsstaates und allen Fraktionen im ÖGB gegen arbeitnehmerfeindliche Maßnahmen dieser Regierung stellen. Das hundertprozentige Wahlergebnis für den gesamten Landesvorstand ist ein Zeichen der Einigkeit, der Entschlossenheit und ein klarer Auftrag unserer Betriebsräte.“

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