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Nationalrat – Muchitsch: „Pensionisten kommen bei dieser Regierung zu kurz“

Pensionsanpassung bleibt unter der Teuerung

Heftige Kritik übte der Abg.z.NR und Baugewerkschaftschef Josef Muchitsch an der Regierung für die zu niedrige Pensionsanpassung. Diese bleibe weit unter den tatsächlichen Teuerungen und führe zu einem massiven Kaufkraftverlust unserer Pensionistinnen und Pensionisten. „Mit Jubelmeldungen der Regierung kann man nicht einkaufen gehen. Die Anpassung der Pensionen liegt unter der Teuerung. Die Verteuerungen beim täglichen Einkauf liegen deutlich über 4 Prozent, beim wöchentlichen knapp darunter. Die Erhöhung beträgt aber nur 2,6 Prozent. Damit kommt es zu einem realen Kaufkraftverlust“, rechnete Muchitsch in seiner Rede vor.


Auch im Vergleich zu den Lohnerhöhungen zeige sich, wie niedrig die Pensionsanpassung sei. Ein Arbeiter in der untersten Lohngruppe in der Metallindustrie würde ein Plus von 4,3 Prozent bekommen, das seien 80 Euro brutto pro Monat. „Das kommt heraus, wenn die Gewerkschaft ihre Arbeit macht. Wenn die Regierung verhandelt, gibt es 29 Euro brutto für Mindestpensionen.“


Noch nie sei die Differenz zwischen den Teuerungsraten und der Pensionsanpassung so weit auseinander gelegen wie unter der jetzigen Regierung. „Die Pensionistinnen und Pensionisten sind Ihnen eindeutig zu wenig wert. Eine Pensionsanpassung, soweit entfernt von Gehalts- und Lohnabschlüssen und von den tatsächlichen Preissteigerungen in einer Zeit der Hochkonjunktur ist dieser älteren Generation einfach unwürdig. Es ist ein schwarzer Tag für Österreichs Pensionistinnen und Pensionisten“, so Muchitsch abschließend.

 

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