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AUVA zeichnet beste Maurer- und Zimmereilehrlinge Österreichs aus

• AUVA-Sicherheitspreis 2018 wurde am 18. Mai 2018 in der Salzburger BAUAkademie verliehen • Auszeichnung für die besten Maurer- und Zimmereilehrlinge Österreichs

Jugend / Auszeichnung / Sicherheit / Arbeitsmarkt / Bildung
 
24.05.2018, 10:00 | OTS0052 | AUVA Allgemeine Unfallversicherungsanstalt
 


AUVA zeichnet beste Maurer- und Zimmereilehrlinge Österreichs aus 
 
 
 
• AUVA-Sicherheitspreis 2018 wurde am 18. Mai 2018 in der Salzburger BAUAkademie verliehen
• Auszeichnung für die besten Maurer- und Zimmereilehrlinge Österreichs


32 engagierte Maurer- und Zimmereilehrlinge im dritten Lehrjahr stellten sich am 18. Mai in Salzburg dem 18. Bundesfinale des Großen Sicherheitspreises der Allgemeinen Unfallversicherungsanstalt (AUVA). Ziel des Handwerkernachwuchses: das eigene Fachwissen für sicheres und gesundes Arbeiten auf der Baustelle in Theorie und Praxis unter Beweis zu stellen.
„Gerade die jungen und unerfahrenen Beschäftigen sind einem erhöhten Unfallrisiko ausgesetzt. Deshalb setzten wir als AUVA seit Jahren Präventionsschwerpunkte für Lehrlinge. Ein fundiertes Fach- und Anwendungswissen über Arbeitssicherheit ist Voraussetzung, um den Beruf sicher und gesund ausüben zu können.“, erklärt Dipl.-HTL-Ing. Reinhard Schuller, Stv. Direktor der AUVA Landesstelle Salzburg.
Die Baubranche zählt laut AUVA-Unfallstatistik nach wie vor zu den unfallträchtigsten Branchen. In den letzten fünf Jahren wurden in Österreich rund 32.000 Arbeitsunfälle von Maurern und Zimmerern verzeichnet – fast jeder sechste Verunfallte davon war ein Lehrling. „Durch Wettbewerbe wie den ‚Große Sicherheitspreis‘ möchten wir nachhaltig für die Themen Sicherheit und Gesundheit am Arbeitsplatz aufmerksam machen und sensibilisieren.“, so  Schuller weiter.
9 Stationen zum Thema: Sicherheit bei der Arbeit
An neun Stationen, die die wichtigsten Arbeitsbereiche im Baustellenumfeld abbilden, mussten die Lehrlinge unterschiedliche Aufgaben zu Themen wie „Kranarbeiten“, „Ladungssicherung auf einer Pritsche“, Befahren von Behältern und Hubarbeitsbühnen,  „Erste Hilfe“, „Anwendung der persönliche Schutzausrüstung (PSA)“, „Bockgerüst und Leitern“, „Übergänge und Verkehrswege“, etc. in Theorie und Praxis erfüllen. Die Stationen wurden von Expertinnen und -Experten für Bau, Arbeitsmedizin und Ergonomie der AUVA-Landesstellen betreut, die die Lehrlinge zum Teil auch bei der Vorbereitung in den Berufsschulen und bei den Vorprüfungen – unter anderem mit Lehr- und Informationsmaterial – unterstützten.


„Großen Sicherheitspreis“ 2018 – Ergebnisse Bundesfinale:
Mauer:
1. Platz: Michael Weihrer – Tirol – 356 Punkte
2. Platz: Christoph Holaus – Tirol – 353 Punkte
3. Platz: Elias Strehle – Vorarlberg – 351 Punkte
Zimmerer:
1. Platz: Reinhard Ebster – Salzburg – 356 Punkte
2. Platz: Thomas Baumgartner – Salzburg – 355 Punkte
3. Platz: Philipp Lukas Pak – Wien – 350 Punkte


Mit der höchsten Punktezahl aller Teilnehmer setzte sich der Tiroler Maurerlehrling Weihrer Michael von der Berufsschule in Absam durch. Bester Zimmereilehrling wurde der Salzburger Reinhard Ebster von der Landesberufsschule Wals. Freude über diese Leistung und das hohe Fachwissen aller teilnehmenden Lehrlinge zeigten nicht nur die betreuenden Berufsschullehrer, sondern auch die Bau-Sicherheitsexperten der AUVA-Landesstellen. 
Jury und Preise

Der Große Sicherheitspreis wird gemeinsam mit der Gewerkschaft Bau-Holz und der WKÖ/Geschäftsstelle Bau vergeben. Die Jurymitglieder kommen von der AUVA, der Wirtschaftskammer Österreich/Geschäftsstelle Bau und der Gewerkschaft Bau-Holz.
Die drei jeweils besten Maurer- und Zimmereilehrlinge wurden mit Gutscheinen in Höhe von insgesamt 2.400.- Euro sowie einem Pokal prämiert. Als Auszeichnung für die Leistungen auf dem Gebiet des Sicherheits- und Gesundheitsschutzes auf der Baustelle erhielten auch die Berufsschulen der jeweiligen Gewinner einen Pokal.

Über die AUVA:
Bei der AUVA sind rund 320.000 Unternehmen und über 5 Millionen Personen gesetzlich gegen die wirtschaftlichen, gesundheitlichen und sozialen Folgen von Arbeitsunfällen und Berufskrankheiten versichert. Die AUVA finanziert ihre Aufgaben fast zur Gänze aus den Beiträgen der Dienstgeber und übernimmt dafür die Haftung für Arbeitsunfälle und das Auftreten von Berufskrankheiten. Kernaufgaben der AUVA sind die Verhütung von Arbeitsunfällen sowie die Heilbehandlung und Rehabilitation.  Ziel ist es, Unfallopfer und Beschäftigte mit Berufserkrankungen möglichst rasch wieder in den Arbeitsprozess zu integrieren. Eine weitere Kernaufgabe der AUVA ist die finanzielle Entschädigung. Diese vier Aufgabenbereiche der AUVA ermöglichen eine integrierte und effiziente Unfallversicherung mit hohem volkswirtschaftlichen und gesellschaftlichen Nutzen.
Die AUVA betreibt das Traumazentrum Wien mit den beiden Standorten Meidling und Brigittenau/Lorenz Böhler, die Unfallkrankenhäuser Graz, Linz, Salzburg, Klagenfurt und Kalwang sowie die Rehabilitationszentren Meidling (Wien), Weißer Hof (NÖ), Häring (Tirol) und Tobelbad (Steiermark). In den Einrichtungen der AUVA werden jährlich über 370.000 Patientinnen und Patienten auf medizinischem Spitzenniveau versorgt, davon mehr als 46.000 stationär.

Rückfragehinweis:
AUVA-Hauptstelle
Mag. Sonja Rosenberger
Tel: +43 5 93 93-22911
Mobil: +43 676 833 95 1818
Email: sonja.rosenberger@auva.at
www.auva.at/presse

 

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