Um Ihnen den bestmöglichen Service zu bieten, speichert diese Website Informationen über Ihren Besuch in sogenannten Cookies. Durch die Nutzung dieser Webseite erklären Sie sich mit der Verwendung von Cookies einverstanden. Weitere Informationen darüber finden Sie in den Nutzungsbedingungen. Nutzungsbedingungen
GBH

Sozialausschuss - Muchitsch: Schwarz-Blau will junge ArbeitnehmerInnen mundtot machen und ihre Zukunftschancen zerstören

Anträge zur Erhaltung von Jugendvertrauensrat und Ausbildungsgarantie

„Mit der geplanten Abschaffung des Jugendvertrauensrates und der geplanten Einstellung der Ausbildungsgarantie für Junge bis 25 Jahre plant Schwarz-Blau einen Generalangriff gegen junge Österreicherinnen und Österreicher“, kritisiert Baugewerkschaftschef Abg.z.NR Josef Muchitsch. Er hat im heutigen Sozialausschuss Anträge zur Beibehaltung des Jugendvertrauensrates und der Ausbildungsgarantie eingebracht. „JugendvertrauensrätInnen leisten großartige Arbeit in den Betrieben, sie sind wichtige und ebenbürtige Ansprechpartner für die Sorgen von Jugendlichen. Diese Regierung plant offenbar, junge Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer mundtot zu machen und zerstört ihnen mit der Abschaffung von überbetrieblichen Ausbildungsplätzen und Beendigung der Finanzierung der Ausbildungsgarantie Zukunftschancen. Das ist kurzsichtig und völlig inakzeptabel“, so Muchitsch.

Der Jugendvertrauensrat habe die gesetzlich verankerte Aufgabe, gemeinsam die Lehrausbildung mit dem Betriebsrat zu kontrollieren sowie mitzugestalten. „Es gibt über 1.500 Jugendvertrauensratkörperschaften. Deren Arbeit hilft tausenden jungen ArbeitnehmerInnen in Österreich. Das darf nicht zerstört werden“, appelliert Muchitsch an die Vernunft der Regierung.

Auf Initiative des früheren SPÖ-Sozialministers Stöger wurde im Oktober 2016 eine „Ausbildungsgarantie bis 25“ beschlossen, die seit Januar 2017 gilt. 2017 haben 70.170 junge Erwachsene im Alter von 19 bis 24 Jahren an einer Schulungsaktivität des Arbeitsmarktservice teilgenommen. Davon hatten 55 Prozent keine über den Pflichtschulabschluss hinausgehende Ausbildung. „Mit den Mitteln der Ausbildungsgarantie konnten junge Personen, die bislang keine Berufsausbildung hatten, in Qualifizierungsangebote gebracht werden. All das zerstört die Regierung jetzt. Gleichzeitig steigt wegen guter Konjunkturlage der Druck der Unternehmen nach Fachkräften. Ein Schelm, wer Böses denkt, dass etwa heimische Qualifizierungsangebote gestoppt werden, damit man den österreichischen Arbeitsmarkt für Arbeitskräfte aus Drittstaaten öffnen kann“, so Muchitsch.

Artikel weiterempfehlen

Die Gewerkschaft Bau-Holz in
den Bundesländern...