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Nationalrat - Josef Muchitsch: Brauchen mehr Abgaben und Steuern auf Vermögen

Steigende Konjunktur zeigt, dass Steuerreform 2016 ein Erfolg ist

In der Nationalratssitzung am Donnerstag ging der Vorsitzende des Sozialausschusses und Baugewerkschaftschef Josef Muchitsch auf den aktuellen Sozialbericht ein. Dieser zeige, was in Österreich gut funktioniere, aber auch, was besser funktionieren solle, so der Abgeordnete. Ein Bereich, wo es noch Handlungsbedarf gibt, sei das Abgabenaufkommen aus Vermögen: „In Österreich kommen nur 1,4 Prozent aus diesem Bereich, während es in den vergleichbaren Staaten der EU-15 sechs Prozent sind“, erklärt Muchitsch. Der Sozialsprecher verweist außerdem auf die aktuell steigende Konjunktur in Österreich und das entsprechende Wirtschaftswachstum. „Hier zeigt sich, dass die Steuerreform 2016 die richtige Entscheidung war“, so Muchitsch. Da das Wachstum konsumbedingt ist, sei es entscheidend, dieses noch weiter anzukurbeln. In diesem Zusammenhang streicht der Abgeordnete auch die wichtigen Effekte des Beschäftigungsbonus hervor.

Durch den 50-prozentigen Lohnnebenkostenersatz für neue, zusätzliche Arbeitsplätze für Menschen, die in Österreich schon im System sind, schaffe man neue Beschäftigung. „Dadurch zahlt es sich für heimische Unternehmen wieder aus, vermehrt auf Eigenpersonal zu setzen“, ist Muchitsch überzeugt.

Abschließend geht der Abgeordnete noch auf das österreichische Pensionssystem ein, welches von Kollegen aus dem deutschen Bundestag bei einem Besuch hoch gelobt wurde. „Deutschland hat sich von der staatlichen, gesetzlichen Pensionsversicherung verabschiedet. Wenn mehr Privat dementsprechend weniger Pension bedeutet, dann brauchen wir ein solches System nicht“, erinnert Muchitsch.
 

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