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Muchitsch zu Mahrer: „Wer Wind sät, wird Sturm ernten“

Muchitsch zu den Aussagen des neuen WK-Präsidenten

„Fakt ist, dass täglich von Wirtschaftsseite und schwarz-blauer Regierung Schlagzeilen produziert werden, die da nach einem 12-Stunden-Tag rufen, Gesetze gegen Lohn- und Sozialdumping aufweichen und den Rückbau des Sozialstaates bedeuten. Da jetzt den ‚Angefressenen‘ und ‚Beleidigten‘ zu geben, wenn es zu Recht Widerstand gibt, ist kein guter Start“, stellte Baugewerkschaftschef Abg.z.NR Josef Muchitsch zu den Aussagen des neuen Wirtschaftskammer-Präsidenten Harald Mahrer fest.

„Ein genereller 12-Stunden-Tag ist strikt abzulehnen. Jede Arbeitnehmerin und jeder Arbeitnehmer hat das Recht auf Freizeit, Erholung und Nichterreichbarkeit; gegen ein einseitiges Diktat, das von Unternehmerseite ausgeht, wird es auch weiterhin unseren härtesten Widerstand geben. Die Gewerkschaften haben sich noch nie gegen flexiblere Arbeitszeiten gewehrt, umso wichtiger ist es, branchenspezifische Regelungen zu finden. Daher fordere ich ein Zurückkehren zur Vernunft, und bevor man in Manier des ‚neuen Stils‘ täglich etwas hinausposaunt, sich - so wie früher auch - an den Verhandlungstisch setzt. Denn wer Wind sät, wird Sturm ernten“, stellte Muchitsch klar.

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