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Gewerkschaft Bau-Holz
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v.l.n.r.: Mag. Karl-Heinz Snobe, MA, Landesgeschäftsführer AMS Steiermark, DI Walter Lackner, Fachvertretung der Bauindustrie, Abg. z. NR Josef Muchitsch, Bundesvorsitzender der Gewerkschaft Bau-Holz v.l.n.r.: Mag. Karl-Heinz Snobe, MA, Landesgeschäftsführer AMS Steiermark, DI Walter Lackner, Fachvertretung der Bauindustrie, Abg. z. NR Josef Muchitsch, Bundesvorsitzender der Gewerkschaft Bau-Holz

GBH-Muchitsch: Dem Infrastrukturmotor Bau geht der Sprit aus!

Steiermark: Der für den Arbeitsmarkt wichtige Bausektor stagniert

In einer gemeinsamen Pressekonferenz in Graz wiesen die Bau-Sozialpartner und das AMS auf die kritische Lage im Bausektor hin.

Der für den Arbeitsmarkt wichtige Bausektor stagniert und die erhöhte Bauarbeitslosigkeit kann nicht abgebaut werden. Besonders deutlich wird die Situation durch die Analyse des Stellenmarktes: Während insgesamt das Stellenangebot beim AMS Steiermark in den ersten 5 Monaten 2012 um 9,4% gesunken ist, beträgt der Rückgang an offenen Stellen im Bau 21,2%.

GBH-Bundesvorsitzender Abg. z. NR Josef Muchitsch: Wir haben als Bausozialpartner bereits zu Jahresbeginn auf diese Problematik hingewiesen und für die Politik Vorschläge erarbeitet und präsentiert. Zu Recht haben wir als Bausozialpartner gemeinsam mit den Autofahrerclubs ARBÖ und ÖAMTC die steirische Initiative "sicherer-strassen.at” Anfang Mai ins Leben gerufen. Abgesehen von einem Beschäftigungsimpuls sanieren wir damit die Infrastrukturen wie Straßen und Brücken, um letztendlich spätere und wesentlich höhere Folgekosten für die Steuerzahler zu verhindern. Deshalb brauchen wir ein Sonderprogramm für die Sanierung unserer Straßen mit regionalen Ausschreibungskriterien. Gesetzlich haben wir die Voraussetzungen dazu geschaffen und mit unserer Kampagne "BAU auf A!” klar aufgezeigt. Es wird Zeit, dass die Verantwortlichen auf Gemeinde- und Landesebene das endlich begreifen und handeln. Abgesehen davon geht es um hunderte Familien, welche nicht wissen, wie sie mit einem Arbeitslosentaggeld von EUR 31,40 bei durchschnittlich 77 Tagen Arbeitslosigkeit im Jahr ihre Grundbedürfnisse finanzieren sollen. Arbeitslosigkeit zahlt sich nicht aus und verursacht Frust und letztendlich auch Politikverdrossenheit. Das muss endlich in die Köpfe der Verantwortlichen."

Die Presseunterlage steht links neben diesem Artikel zum Download bereit.

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