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Muchitsch: Inflation von 6,8 Prozent! – Wo bleiben die dringend notwendigen Maßnahmen der Regierung?

Finanzminister verdient Milliarden an zusätzlichen Steuereinnahmen – Ärmere Bevölkerungsschichten leiden besonders
Laut Statistik Austria hat die Inflation mit 6,8 Prozent das Leben in Österreich so stark verteuert wie seit 40 Jahren nicht mehr. „Treibstoff wurde im Jahresvergleich um mehr als 50 Prozent teurer, Wohnung, Wasser und Energie durchschnittlich um fast 10 Prozent, wobei Heizen, Gas, Strom ein Plus von 33,5 Prozent aufweisen. Wo bleiben die schon längst überfälligen Maßnahmen gegen die Teuerungen?“, so Baugewerkschaftschef Abg.z.NR Josef Muchitsch in Richtung Regierung. 
 
Vor allem die ärmeren Bevölkerungsschichten, PensionistInnen, Familien leiden besonders unter der Rekordteuerung. Wie die ExpertInnen des Wifo festgestellt haben, müssen diese aufgrund der jüngsten Teuerungswelle vor allem bei Energie, Treibstoffen und Mieten den Sparstift ansetzen.
 
 „Während auf der anderen Seite neben den Mineralölkonzernen der Finanzminister und sein Budget die großen Gewinner der Rekordinflation sind. Geben Sie endlich den Menschen in Österreich ihr Geld zurück!“, fordert Muchitsch. Die Agenda Austria hat den enormen Betrag von bis zu 11 Milliarden Euro berechnet, der aufgrund der Inflation zusätzlich ins Budget fließt. 
 
Die bisherigen Maßnahmen der Regierung sind lediglich halbherzig und würden nur einen Bruchteil der Mehreinnahmen zurückbringen, erneuert Muchitsch seine Forderung nach einer „Geld-Zurück-Garantie“ des Finanzministers. Der Sozialsprecher erinnert an die seit langem vorliegenden Vorschläge. So sollen die Steuern auf Arbeit um 1.000 Euro pro Jahr gesenkt, die Pensionsanpassung vorgezogen, das Arbeitslosengeld erhöht, die Mehrwertsteuer auf Strom, Gas und Sprit befristet ausgesetzt und die Mieterhöhungen rückgängig gemacht werden. „Kommen Sie endlich ins Handeln“, so Muchitsch an den Finanzminister. 
 
Die Gewerkschaft Bau-Holz in
den Bundesländern...