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Muchitsch ad Notstandshilfe: Mitten in Krise nimmt man Arbeitslosen auch noch die Erhöhung der Notstandshilfe wieder weg

Vorhaben der Regierung, die Erhöhung der Notstandshilfe wieder zu kürzen und noch mehr Armut zu schaffen sei „menschenverachtend“
Sozialsprecher und Baugewerkschafter Josef Muchitsch bezeichnet den gestrigen ZIB2-Auftritt des Arbeitsministers Kocher als neuen Tiefpunkt in der Krisenbewältigung der Bundesregierung am Arbeitsmarkt: „Man muss sich das einmal vorstellen: Mitten in der größten Gesundheits-, Wirtschafts-, Arbeitsmarkt- und Sozialkrise, die wir alle je erlebt haben, geht der Arbeitsminister her und macht alles noch schlimmer. Jenen Menschen, die ohnehin schon – unverschuldet – arbeitslos wurden, nimmt man jetzt die Aufstockung der Notstandshilfe auf Höhe des Arbeitslosengeldes wieder weg und verschärft die bereits angespannte Armutssituation in Österreich. Das ist menschenverachtend!“ 
 
Es zeige sich neuerlich, wie fernab jeder Lebensrealität diese Bundesregierung agiere, „wenn soziale Kälte eine Farbe hat, dann ist sie türkis. Bei den Wirtschaftshilfen galt ursprünglich ‚koste es was es wolle‘, bei den Arbeitslosen kürzt man bei der erstbesten Gelegenheit. Herr Bundesminister, nehmen Sie dieses Vorhaben sofort zurück!“, fordert Muchitsch abschließend den Arbeitsminister auf, sofort die Verlängerung der Auszahlung der Notstandshilfe in Höhe des Arbeitslosengeldes in die Wege zu leiten, denn „220.000 Betroffene und ihre Familien sind darauf angewiesen und müssen auch ihre Rechnungen zahlen, die ja nicht weniger oder niedriger werden, nur weil die Bundesregierung bei den arbeitslos gewordenen Menschen sparen will!“
 
 
Die Gewerkschaft Bau-Holz in
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