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Arbeitsmarkt – Muchitsch: „Sprungbrett der Regierung ohne Federn“

Muchitsch fordert Erhöhung des Arbeitslosengeldes
„Keinen Grund zum Jubeln“, sieht Baugewerkschaftschef Abg.z.NR Josef Muchitsch angesichts der aktuellen Arbeitsmarktdaten. „Die leicht positive Entwicklung ist auf die Konjunktur und Auftragslage zurückzuführen, aber nicht auf die Arbeit der Bundesregierung. Denn die tut nichts zur Verbesserung der Situation“, so Muchitsch.
 
Es gibt nach wie vor ein großes Problem bei der Langzeitarbeitslosigkeit und bei den über 50-Jährigen. „Das Sprungbrett der Regierung hat offenbar keine Federn. Denn bei den Langzeitarbeitslosen sinken die Zahlen nur minimal, es sind noch immer 105.649 Menschen betroffen. Diese Betroffenen müssen dringend unterstützt werden, mit Joboffensiven, Qualifizierungsmaßnahmen und höherem Arbeitslosengeld. Das Arbeitslosengeld muss auf 70 Prozent des letzten Nettoeinkommens erhöht und darf keinesfalls gekürzt werden. Denn auch die aktuelle Teuerung mit hohen Energie- und Mietpreisen trifft diese Menschen mit voller Härte und die Armutsgefährdung dieser Gruppe steigt“, so Muchitsch. 
 
„Wir legen immer wieder Vorschläge auf den Tisch, um Arbeitslosigkeit und Fachkräftemangel gezielt zu bekämpfen: Unter anderem ein Ausbildungsgehalt von 1.700 Euro in der Pflege sowie einen Umstiegsbonus von 500 Euro für Arbeitslose, die sich zu Pflegekräften umschulen lassen wollen, oder die Aktion 40.000 für Langzeitarbeitslose. Geben Sie sich einen Ruck und setzen Sie unsere Vorschläge um. Denken Sie an die betroffenen Menschen, die nicht wissen, wie sie ihre Strom- und Gaskosten und die teuren Lebensmittel zahlen sollen. Sie brauchen die Entlastung so dringend“, so Muchitsch an die Regierung. 
Die Gewerkschaft Bau-Holz in
den Bundesländern...