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ÖGB-Reischl: „Aufstockung der Notstandshilfe weiterführen!“

Regelung läuft Ende September aus – viele Langzeitarbeitslose, besonders ältere, werden von Unternehmen oft gar nicht mehr eingestellt
Die Situation am Arbeitsmarkt verbessert sich zum Glück. Die Zahl der Langzeitarbeitslosen hat sich aber nicht nur fast verdoppelt, sondern augenscheinlich verfestigt. „Wir alle wissen, dass es immer schwieriger wird, eine Arbeitsstelle zu finden, je länger man arbeitslos ist. Die Maßnahmen der Bundesregierung greifen hier offenbar nicht“, sagt Ingrid Reischl, Leitende Sekretärin des ÖGB.
 
„Neben speziellen Qualifizierungsprogrammen für Langzeitarbeitslose braucht es auch Einstellungsprogramme für Unternehmen“, so Reischl: „Denn viele Langzeitarbeitslose, besonders ältere, werden von Unternehmen oft gar nicht mehr eingestellt. Das ist angesichts des Fachkräftemangels nicht nur dumm, sondern unredlich.“ Der ÖGB fordert daher, endlich bei den Unternehmen anzusetzen, anstatt auf Arbeitssuchende hinzuhauen und sie als arbeitsunwillig darzustellen.
 
„Die Menschen in dieser schwierigen Situation zusätzlich damit zu bestrafen, dass sie noch weniger als das Arbeitslosengeld bekommen, ist nicht nachvollziehbar“, sagt Reischl und fordert die Verlängerung der Erhöhung der Notstandshilfe auf das Arbeitslosengeld, bis die Krise vorbei ist. Wenn die Bundesregierung nicht handelt, läuft die Regelung mit Ende September aus.
 
 
 
 
 
Die Gewerkschaft Bau-Holz in
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