GBH

Kalte Progression: Regierung präsentiert knackiges Paket für Arbeitgeber

GBH-Muchitsch: Nachhaltige Entlastung für Pendler fehlt leider wieder einmal
„Wie leider zu befürchten war, hat die Bundesregierung bei der Verteilung der Mittel aus der Kalten Progression wieder einmal auf die Pendler vergessen“, sagt der Bundesvorsitzende der Gewerkschaft Bau-Holz (GBH) Abg.z.NR Josef Muchitsch, „sie präsentiert ein knackiges Arbeitgeberpaket statt einer nachhaltigen Entlastung für die Beschäftigten.“
 
Das Paket ist wieder einmal nur eine halbe Sache, und wieder einmal lässt die Bundesregierung die Pendler links liegen, die täglich zu ihrer Arbeit fahren müssen. Es gibt offenbar keine Erhöhung von Pendlerpauschale, Kilometergeld und Steuerfreigrenze für Diäten und Taggelder. „Ich frage mich, wer hier die steuerliche Entlastung der Pendler dauernd blockiert – ÖVP, Grüne oder WKÖ? Täglich hackeln und pendeln müssen wir auch in der Rekordteuerung, aber Entlastung gibt´s keine – geht´s noch?“, ist Muchitsch verärgert.
 
Gewinnfreibeträge werden ausgeweitet, bei Urlaubs- und Weihnachtsgeld gibt es keine Anpassungen. Überstunden werden billiger, um dem Arbeitskräftemangel in den Betrieben zu begegnen. „Das Ziel müssen gesunde Arbeitszeiten und Arbeitsbedingungen sein und nicht, dass der Arbeitskräftemangel für die Unternehmen dadurch behoben wird, dass die Beschäftigten über die Grenze ihrer Leistungsfähigkeit hinausgehen müssen. Es kann doch nicht das Ziel sein, die Leute nur dort steuerlich zu entlasten, wo es um Mehrarbeit geht. Nicht umsonst ist nur die Arbeitgeberseite hochzufrieden mit diesem Paket“, so Muchitsch abschließend.
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