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Nationalrat – Muchitsch: „Werden Minister Mückstein nicht an seinen Schuhen messen, sondern an seiner sozialpolitischen Verantwortung“

Die Lücke zwischen Arm und Reich darf nicht noch weiter auseinanderdriften
„Ich danke Rudi Anschober und möchte heute noch einmal meinen Respekt und Wertschätzung für seine soziale Kompetenz und seine Menschlichkeit zum Ausdruck bringen und ihm alles Gute für seinen weiteren Weg wünschen“, betonte SPÖ-Sozialsprecher und Baugewerkschaftschef Josef Muchitsch in seiner Rede zur Vorstellung des neuen Gesundheits- und Sozialministers Wolfgang Mückstein. Auch dem neuen Minister sprach Muchitsch seinen Respekt aus, dass er bereit ist, die politische Verantwortung in dieser schwierigen Zeit zu übernehmen. Mückstein solle nicht daran gemessen werden, „ob er Turnschuhe oder Krawatte trägt, sondern an seiner sozialpolitischen Verantwortung“. 
 
„Wir werden ihn daran messen, wenn es darum geht, die steigende Armut zu bekämpfen, wenn es darum geht, dass Kinder nicht noch mehr in die Armutsfalle schlittern und es darum geht, eine alleinerziehende Mutter zu unterstützen, die nicht weiß, wie sie ihre Rechnungen bezahlen kann.  Wir werden ihn auch daran messen, ob ein Arbeiter, der 45 Jahre gearbeitet hat, ausgelaugt in die Pension geht, nicht mit Strafabschlägen bestraft wird“, betonte Muchitsch. 
 
„Um diese Themen geht es und daran werden wir Sie messen“, so Muchitsch weiter, der an Mückstein auch appelliert, seine ganze Kraft dafür einzusetzen, nicht noch mehr die Gesellschaft durch die Regierung spalten zu lassen. „Die Lücke zwischen Arm und Reich darf nicht noch weiter auseinanderdriften. Im Bereich des Pflegenotstandes etwa, wo Betroffene aus unteren Einkommensgruppen nicht wissen, wie sie die Pflege Angehöriger finanzieren können“, so Muchitsch, der dem neuen Minister Zusammenarbeit anbietet. 
 
Die Gewerkschaft Bau-Holz in
den Bundesländern...