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Arbeitslosigkeit – Muchitsch: „Braucht viel entschiedeneres Vorgehen, als bestehende AMS-Programme neu zu vermarkten“

Muchitsch: Volle Unterstützung für „Arbeitslosengeld rauf!“-Volksbegehren
„Die Arbeitslosenzahlen sind immer noch viel zu hoch. Die von der Regierung geplanten Maßnahmen werden nicht reichen, um die Zahl der arbeitslosen Menschen auf das Niveau vor der Corona-Krise abzusenken“, so Abg.z.NR Josef Muchitsch zu den heute veröffentlichten Zahlen von 392.360 Menschen, die zurzeit ohne Job sind. Vor allem die Zahl der Langzeitbeschäftigungslosen ist mit 144.850 Menschen im Mai 2021 noch immer kritisch hoch. „Da wird das ‚Sprungbrett‘-Programm der Regierung nicht reichen, um das Problem in den Griff zu bekommen. Hier braucht es ein viel entschiedeneres Vorgehen, als 50.000 Langzeitarbeitslose in den nächsten 18 Monaten in Jobs zu bringen. Das schafft das AMS jetzt schon mit den bestehenden Programmen. Es ist mehr notwendig, als Bestehendes neu zu vermarkten“, so Muchitsch, der einmal mehr die Umsetzung der Aktion 40.000 sowie ein höheres Arbeitslosengeld fordert. 
 
 „Langzeitbeschäftigungslose Menschen brauchen in Wirklichkeit ein ‚Trapez‘ und kein ‚Sprungbrett‘. Wichtig wäre es, zu den bestehenden Programmen zusätzliche 50.000 langzeitbeschäftigungslose Menschen in Jobs zu bringen. Daher appelliere ich einmal mehr an die Regierungsparteien: Binden Sie, wie bei der Kurzarbeit, die Sozialpartner und Oppositionsparteien ein, weil sonst wird das nichts“, so Muchitsch. Abschließend fordert Muchitsch die Bevölkerung auf, das heute gestartete Volksbegehren "Arbeitslosengeld rauf!" zu unterzeichnen. „Bereits 20 Anträge wurden von Türkis-Grün abgeschmettert. Vielleicht hilft der Druck der Zivilgesellschaft, um diese eiskalte Regierung endlich umzustimmen“, so Muchitsch.
 
Die Gewerkschaft Bau-Holz in
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