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GBH

GBH-Schulz: Bittere Geschenke für Eltern zum Schulstart

Entwicklung in die völlig falsche Richtung

Kind und Job unter einen Hut zu bringen, stellt für viele Eltern eine enorme Herausforderung dar. Ihre Situation wird nun noch schwieriger, denn die Bundesregierung `schenkt´ ihnen zu Schulbeginn den 12-Stunden-Tag und die 60-Stunden-Woche. Damit werden die ArbeitnehmerInnen mit ihren Sorgen und Ängsten vollkommen allein gelassen. Die ÖGB-Frauen machten mit einer Verteilaktion zum Schulstart auf diese Tatsachen aufmerksam.
Gewerkschaft-Bau-Holz-Bundesfrauenvorsitzende Brigitte Schulz: „Das sind bittere Geschenke für die Eltern. Hier wurden gesetzliche Regelungen beschlossen, durch die einerseits das Familien- und Privatleben nur schwer plan- und gestaltbar ist und andererseits noch mehr Frauen mit Betreuungspflichten in Teilzeit oder sogar aus dem Arbeitsmarkt gedrängt werden.“ In den meisten Regionen Österreichs ist das Kinderbildungsangebot nur in den seltensten Fällen mit Arbeit in Vollzeit vereinbar und schon gar nicht auf 12-Stunden-Tage ausgerichtet.
„Die aktuellen Entwicklungen gehen in eine völlig falsche Richtung. Beruf und Familie unter einen Hut zu bekommen, geht nur mit einer guten Kinderbetreuung, die auch faire Arbeitsbedingungen für die Beschäftigten in diesem Bereich garantiert“, so Schulz. 


Um die Interessen von Eltern noch besser vertreten zu können, haben die ÖGB-Frauen gemeinsam mit der Arbeiterkammer die Online-Umfrage „Kind & Job – Wie schaffen Sie das?“ gestartet. Unter www.arbeiterkammer.at/umfrage können ArbeitnehmerInnen ab heute sechs Wochen lang ihre ganz persönliche Situation beschreiben. 


Forderungen der GBH-Frauen:
• Flächendeckendes, leistbares und qualitativ hochwertiges Kinderbildungsangebot für jedes Kind ab dem 1. Lebensjahr bis zum Schuleintritt
• Bundeseinheitliches Rahmengesetz für Kinderbildungseinrichtungen und Horte
• Volle gesetzliche Anrechnung der Karenzzeiten
• KV-Mindestlohn von 1.700 Euro brutto


 

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Wann10. Dezember 2018 WoWien