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Muchitsch und Wieser zu 12-Stundentag: Zurück an den Verhandlungstisch

Die Zustimmung der Betriebsräte und der Arbeitsmedizin bei außerordentlich höherem Arbeitsbedarf muss wieder ins Gesetz.

AK / Niederösterreich / Soziales
 
06.11.2018, 13:48 | OTS0140 | Arbeiterkammer Niederösterreich
 


Muchitsch und Wieser zu 12-Stundentag: Zurück an den Verhandlungstisch
 
(St.Pölten/OTS) - „Zurück an den Verhandlungstisch“. Diese Forderung stellten der Vorsitzende der Gewerkschaft Bau-Holz, NR-Abgeordneter Josef Muchitsch und AK Niederösterreich Präsident und ÖGB Niederösterreich-Vorsitzender Markus Wieser am Dienstag im Dialogforum „Gerechtigkeit braucht Mitbestimmung“ im ArbeitnehmerInnen-Zentrum St. Pölten.  „Die Zustimmung der Betriebsräte und der Arbeitsmedizin bei außerordentlich höherem Arbeitsbedarf muss wieder ins Gesetz.“
 
Aktuell sei zu beobachten, welche nachteiligen Auswirkungen der so genannte „freiwillige“ 12-Stundentag auf die Beschäftigten habe. „Wenn man mich fragt, was man beim 12-Stundentag als erster Schritt ändern sollte, dann sage ich: es braucht die Zustimmungspflicht des Betriebsrates und der Arbeitsmedizin“, so Wieser.
 
Muchitsch machte klar, dass das Arbeitszeitgesetz ein „Husch-Pfusch-Gesetz zu Lasten der ArbeitnehmerInnen“ ist. „Ich habe den Regierungsparteien als Vorsitzender des Arbeits-und Sozialausschusses angeboten: „Wir arbeiten im Ausschuss im Sommer durch, wir machen Expertenhearings und ich garantiere eine Beschlussfassung im Parlament im September“. Das wurde aber leider von den Koalitionsparteien abgelehnt.

„Eine außerordentliche Verlängerung der Arbeitszeit funktioniert aber nur dann, wenn sie auf Augenhöhe vereinbart wird. Das ist aber heute leider Geschichte, deshalb müssen wir weiterkämpfen für ein faires, flexibles Arbeitszeitgesetz. Dieses Arbeitszeitgesetz ist noch lange nicht enderledigt.“

Rückfragehinweis:
AK Niederösterreich-Öffentlichkeitsarbeit, Chef vom Dienst
05 7171 21900
presse@aknoe.at
http://noe.arbeiterkammer.at
AK-Platz 1, 3100 St. Pölten
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