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GBH

Baustellen in Betrieb zu halten gefährdet Menschenleben!

Scharfe Kritik seitens der GBH
Angesichts der Tatsache, dass mittlerweile 90 Prozent der Baustellen im Land Salzburg den Betrieb eingestellt haben, stößt die Aussage von WKS-Präsident Manfred Rosenstatter auf scharfe Kritik beim Landesvorsitzenden der Gewerkschaft Bau-Holz Othmar Danninger. „Weiß denn der WKS-Präsident nicht, dass das Problem schon früh am Morgen beginnt, wenn die Bauarbeiter gemeinsam im Firmenbus zur Baustelle fahren? Da gibt es keinen Sicherheitsabstand von einem Meter, sondern einen Maximalabstand von 20 Zentimeter. Das Problem setzt sich dann auf der Baustelle fort, denn viele Arbeiten setzen die Zusammenarbeit der Arbeiter voraus, da gibt es auch keinen Sicherheitsabstand. Da werden die Bauarbeiter einer unnötigen Gefahr ausgesetzt und auch ihre Familienangehörigen. Sowas kann man vom Schreibtisch aus leicht klein reden. Gerade jetzt, wo die Zusammenarbeit der Sozialpartner auf Bundesebene zur Bewältigung der Krise so gut funktioniert, ist es wohl das Allerletzte, wenn der Wirtschaftskammer-Präsident von Salzburg darauf pfeift und die wirtschaftlichen Interessen über die menschlichen stellt.“, kann Danninger kaum Fassung bewahren und ergänzt: „Ich ziehe meinen Hut vor allen Beschäftigten, die derzeit in systemrelevanten Bereichen arbeiten, um die Grundversorgung im Land aufrecht zu halten. Für alle anderen gibt es dank einer erfolgreichen Sozialpartnerschaft die Möglichkeit der Kurzarbeit, die jeder vernünftige Unternehmer in Anspruch nimmt, dem das Wohl der Mitarbeiter am Herzen liegt. Umso gefährlicher ist es, wenn gerade der Wirtschaftskammer-Präsident von Salzburg solche Aussagen tätigt.“
 
Einladung an WKS-Chef Rosenstatter zur Baustellenbesichtigung
 
Danninger lädt WKS-Präsident Manfred Rosenstatter ein, gemeinsam eine Baustelle zu besichtigen, sobald die Sicherheitsmaßnahmen zurückgefahren werden können und der Virus eingedämmt wurde: „Ich lade Herrn Präsidenten Rosenstatter gerne ein, mal mit mir  eine Baustelle zu besichtigen, sobald die derzeitige Krise vorbei ist, damit er sich selbst ein Bild davon machen kann, wie die Arbeit und Zusammenarbeit auf einer Baustelle funktioniert.“
 
 
 

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