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Fünf Wochen JobundCorona von ÖGB und AK: 90.000 Anrufe, 1 Million Besuche auf der Website

Die JobundCorona-Hotline – eine Initiative des ÖGB und der der neun Arbeiterkammern – ist nach wie vor stark gefragt: Seit dem Start vor fünf Wochen sind schon knapp 90.000 Anrufe bei der Hotline eingegangen.

Die Anrufe wurden von den ExpertInnen von der AK und ÖGB beantwortet. Nach wie vor großes Thema sind Kurzarbeit, Arbeitsrecht und Fragen zu Risikogruppen. Auch die Homepage www.jobundcorona.at wird häufig besucht: Knapp eine Million Besuche wurden bislang gezählt. Die intensive Lesedauer lässt darauf schließen, dass die Infos dringend benötigt werden. Auch hier sind Kurzarbeit und Schutz im Betrieb sind Dauerbrenner, die Vereinbarkeit von Job und Familie wird zu einem immer größeren Thema.

„Nach fünf Wochen Betrieb unserer Website und Hotline sehen wir, dass es bei vielen Themen weiterhin große Verunsicherung gibt“, sagt AK Präsidentin Renate Anderl. „Die Fragen betreffen Kurzarbeit, einvernehmliche Kündigungen, Arbeitslosengeld, Kinderbetreuung, Regelungen im Homeoffice, Risikogruppen, aber auch, was darf man im Freien.“ Angesichts der großen Bandbreite der Fragen an die ExpertInnen der AK appelliert Anderl an die Regierung, getroffene Regelungen genauer und unmissverständlich zu kommunizieren. „Die Menschen brauchen jetzt Sicherheit und Orientierung. Wir alle haben in den vergangenen Wochen eindrucksvoll bewiesen, dass wir umsichtig und vorsichtig sind und Schutzmaßnahmen einhalten. Die Regierung präsentiert praktisch tägliche neue Informationen, da verlieren viele den Überblick. Mehr Klarheit ist hier wirklich dringend nötig.“

Die verheerenden Auswirkungen von Corona auf den Arbeitsmarkt bedeuten für Hunderttausende Menschen Sorgen und Existenzängste. „Obwohl mit der von AK und ÖGB initiierten Kurzarbeit bereits mehr als 600.000 Jobs gerettet werden konnten, bringen die Auswirkungen dieser Pandemie die größte Arbeitslosigkeit in der Zweiten Republik“, sagt ÖGB-Präsident Wolfgang Katzian. Die Expertise der KollegInnen der Hotline klärt Unsicherheiten und offene Fragen. Viele der Tausenden AnruferInnen bestätigen darüberhinaus auch die Richtigkeit einer zentralen Forderung in dieser Ausnahmesituation, so Katzian: „Das Arbeitslosengeld von derzeit 55 Prozent des letzten Einkommens muss erhöht werden, wir fordern 70 Prozent. Gerade jetzt ist es wichtig, für die hunderttausenden Betroffenen eine Verbesserung ihrer Situation zu schaffen. Auch für die Wirtschaft wäre das ein Stabilisator, weil mehr Geld auch mehr Kaufkraft bedeutet.“

Service: Die Jobundcorona-Hotline von ÖGB und AK ist Montag bis Freitag ab 9 Uhr unter der Nummer 0800 22 12 00 80 erreichbar. Auf der Website jobundcorona.at/ finden sich zu allen wichtigen Themen rund um Arbeit und Corona ausführliche Fragen und Antworten, die FAQ stehen nicht nur auf Deutsch, sondern auch in vielen anderen Sprachen zum Download bereit.

 

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