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GBH

Plus 1,7 bis 1,82 Prozent mehr Lohn und Gehalt für 25.400 Beschäftigte in der Holz- und Sägeindustrie

Kräftiger Reallohnzuwachs als Beitrag zur Konjunkturbelebung

Bereits in der ersten Verhandlungsrunde ist es der Gewerkschaft Bau-Holz (GBH) und der Gewerkschaft der Privatangestellten, Druck, Journalismus, Papier (GPA-djp) gelungen, mit dem Fachverband der Holz-, Säge- und Faserspanplattenindustrie einen Kollektivvertragsabschluss zu erzielen. Die KV-Löhne und Gehälter steigen mit 1. Mai 2017 um 1,7 bis 1,82 Prozent, für die Ist-Löhne gilt in der holzverarbeitenden und der Faserspanplattenindustrie die Parallelverschiebung, in der Sägeindustrie werden die Ist-Löhne um 1,6 Prozent erhöht. Das gleiche gilt für sämtliche Gehälter der Angestellten.

Verhandlungsleiter GBH-Bundesvorsitzender Abg.z.NR Josef Muchitsch zeigt sich mit dem Ergebnis zufrieden: "Dieser Abschluss ist im Vergleich zu Abschlüssen in anderen Branchen doch beachtlich. Die Lohnerhöhungen, die wir mit unseren Verhandlungen erreichen, sorgen dafür, dass den Beschäftigten mehr Geld im Börs´l bleibt. Das steigert die Arbeitszufriedenheit, die Kaufkraft und nützt damit nicht zuletzt auch wieder der österreichischen Wirtschaft.

Auch im Rahmenrecht gibt es Verbesserungen.

Die Taggelder bei Inlandsreisen werden auf einheitlich 36 Euro erhöht. Elternkarenz, die nach dem 1.5.2017 endet, wird auf dienstzeitabhängige Ansprüche zur Gänze angerechnet. Für Lehrlinge werden die Kosten der wöchentlichen Heimfahrten übernommen.

„Es war uns wichtig, bei diesem Abschluss einen weiteren Schritt für mehr Gerechtigkeit in der Gesellschaft zu setzen. Kindererziehungszeiten dürfen zu keiner Benachteiligung von Arbeitnehmer/innen führen. Mit diesem Abschluss tragen wird dazu bei,“ zeigt sich Andreas Schauer, Verhandlungsleiter der GPA-djp, zufrieden.

Es wurde vereinbart, in Arbeitsgruppen die Lohnordnung und KV-Textierungen zu überarbeiten sowie die Themen altersgerechtes Arbeiten, Dienstverhinderungsgründe und All-In-Verträge zu behandeln.

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