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Projektinformationen der Naturfreunde NÖ

Projektinformationen

Projektziel

In einer der ärmsten Regionen der Welt werden Kinder und Jugendliche aus dem Armutskreislauf geholt, der gesellschaftliche Stellenwert der Frau nachhaltig verändert und faire, demokratische Menschenrechte in das Bildungssystem integriert.

Für viele, aber nicht für alle Menschen auf dem Planeten ist der Zugang zu Nahrungsmittel, Kleidung, Wasser und Bildung selbstverständlich. Die Naturfreunde NÖ schauen über die NÖ Grenzen hinaus und unterstützen Kinder und Jugendliche in einer der ärmsten Regionen der Welt, in Nepal, wo diese Selbstverständlichkeit nicht vorhanden ist. Durch das Projekt Bildung für Nepal haben in den letzten Jahren 2100 Kinder und Jugendliche einen hochwertigen Bildungsplatz bekommen. So helfen wir jungen Menschen, aus dem Armutskreislauf zu entkommen.

Das Thema „Faire und demokratische Menschenrechte“ wurde in der Lehrerausbildung und im Schulunterreicht eingeführt. Somit ist z. B.: der gesellschaftliche Stellenwert der Frauen in den Bergregionen nachhaltig verändert worden. In einigen Schulen gibt es schon Frauen als Schulleiterinnen.

In den letzten 5 Jahren wurden von den ehrenamtlichen und freiwilligen Naturfreundemenschen ca. 150.000 Euro Spendengelder gesammelt und in das Projekt nach Nepal investiert. Zweimal jährlich ist eine Naturfreundegruppe in Nepal und kümmert sich direkt um die Weiterentwicklung in der Region. Umso erfreulicher ist nun eine weitere Spendenaktion der Gewerkschaft Bau-Holz und ÖGB in der Höhe von 50.000 Euro! Danke an alle Funktionäre in den Betrieben für ihre zahlreichen Spendenbeiträge.

Das Projekt wird ausschließlich von freiwilligen und ehrenamtlichen Menschen der Naturfreunde organisiert 

Nepalhilfe

Gemeinsam sind wir stark - unter diesem Motto arbeiten die Naturfreunde und die Children of the Mountain seit einigen Jahren unermüdlich am Aufbau von Schulen und Kindergärten in der nepalesischen Bergregion Tandrang. Durch dieses Projekt konnte bereits vielen Menschen geholfen werden - und es sollen noch mehr werden.

Der Elan, mit welchem die Naturfreunde Österreich und die Children of the Mountain (COTM) ihr Nepal-Hilfsprojekt bereits seit einigen Jahren vorantreiben, sucht seinesgleichen. Unter der Leitung von Ernst Dullnigg sowie John & Brian Matthews werden in der Bergregion Tandrang seit nun beinahe 6 Jahren Schulen und Kindergärten errichtet, um den Kindern vor Ort eine gute Zukunft zu ermöglichen. Bereits erdbebensichere Schulen und Kindergärten wurden gebaut und eröffnet.

Vor allem seit dem verheerenden Erdbeben im April 2015 hat die Nepalhilfe alle Hände voll zu tun, um direkt vor Ort zu helfen. Dieses Beben hat vielen Menschen die Existenzgrundlage geraubt. Die Bewohner der Region Tandrang, die Dalit, zählen ohnehin zu der untersten, also ärmsten Hindukaste. Sie sind die „Unberührbaren“. Ihnen bleibt der Zugang zu einer guten Ausbildung in der Praxis oftmals verwehrt. Hier möchten die Naturfreunde Österreich und die COTM ansetzten, berichtet Ernst Dullnigg, Geschäftsführer der Naturfreunde Niederösterreich: „Durch den Bau unserer Schulen wird auch den Ärmsten der Armen der Zugang zu einer umfangreichen Bildung und damit einer guten Zukunft ermöglicht. Vor allem die Mädchen in diesen Bergdörfern profitieren von unserer Arbeit, denn in unseren Schulen gilt das ‚Girls-First‘-Prinzip; sie sind in der nepalesischen Gesellschaft noch immer nicht gleichberechtigt und haben es dadurch oft noch schwerer als die Jungs. In unseren Schulen machen wir hier keinen Unterschied.“

Das Land stärken

Die Naturfreunde und die Children of the Mountain bauen aber nicht nur Schulen und stellen Lernunterlagen zur Verfügung. Sie bringen auf ihren Reisen auch zahlreiche Kletter- und Wanderutensilien mit und teilen ihr Know-How mit den hiesigen Sherpa. Lakpa Norbu Sherpa, Helikopter Rettungsflieger am Himalaya Basecamp, weiß um die Wichtigkeit dieser Hilfslieferungen Bescheid: „Wir Sherpa leben vom Wander-Tourismus im Himalaya. Damit können wir die Existenz unserer Familien sichern. Um unsere Arbeit gut erledigen zu können, benötigen wir gutes Equipment. Daran scheitert es jedoch oft, da es aufgrund der steigenden Preise in Kathmandu für uns schier unleistbar geworden ist.“

Am 15. November 2017 reiste die Nepalhilfe gemeinsam mit wanderbegeisterten Helfern erneut in die Bergregion. Zunächst wird das Manaslu-Gebiet bewandert, danach wird auf der aktuellen Baustelle in Shanka weitergearbeitet. Mittlerweile haben sich der Nepalhilfe einige namhafte Unternehmen angeschlossen, um das Projekt zu unterstützen. So hat eine schwedische Baufirma eine mobile Ziegelproduktionsmaschine nach Shanka geschickt, damit die Menschen vor Ort ihre eigenen Ziegel für den Schulbau produzieren können. 

Die Bergsportmarke Dachstein hat für die Sherpa und Müllsammler am Everest 10 Paar Bergschuhe gespendet, die im Zuge dieser Reise gemeinsam mit hochwertigen Sonnenbrillen der Firma Forster Optik nach Nepal gebracht werden.

Wandern & Helfen

Wer dieses umfassende Hilfsprojekt unterstützen möchte, kann dies auf vielfältige Weise tun. Vor allem wanderbegeisterte Abenteurer kommen bei den „Trekking-Hilfs-Reisen“ der Naturfreunde auf ihre Kosten: Eine Woche wandern, eine Woche mit anpacken.

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