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GBH

Digitalisierung: Jobkiller oder Jobmotor?

GBH-Neujahrstreffen: Digitalisierung ist Chance für fairen Wettbewerb

Digitalisierung und Automatisierung – in diesem Zusammenhang spricht man über Chancen für mehr neue Arbeitsplätze. Ist das aber wirklich so? Wie schaffen wir neue Arbeitsplätze, wenn zum Beispiel Roboter die Ziegel beim Neubau versetzen? Wie können neue Arbeitsplätze entstehen, wenn Maschinen die Menschen in Fabriken ersetzen? Wo liegen denn wirklich die Vorteile von Digitalisierung und Automatisierung aus der Sicht der Beschäftigten? Mit diesen Fragen beschäftigte sich die Gewerkschaft Bau-Holz (GBH) gemeinsam mit zahlreichen Gästen bei ihrem traditionellen Neujahrstreffen.

„Digital ist normal, wir können und dürfen uns der Digitalisierung nicht verschließen“, so der GBH-Bundesvorsitzende Abg.z.NR Josef Muchitsch vor mehr als 120 Gästen.

 
Bmst. D.I. Alexander Pongratz: „Die Digitalisierung wird zu einem Qualitätssprung führen und zu wesentlich effizienteren Bauabläufen beitragen. Dies sichert die Arbeitsplätze unserer qualifizierten Fachkräfte und erfordert eine innovative Ausbildung unserer Mitarbeiter."

„Wir müssen die Digitalisierung auch als Chance begreifen“, so Muchitsch abschließend, „als Chance, den Wettbewerb gerade im Baubereich fairer zu machen und Lohn- und Sozialdumping zu bekämpfen. Mit der elektronischen Erfassung aller Arbeitszeiten, mit Zeitkonten für die Jahresbeschäftigung und mit einer Bau-Card, die Transparenz und ein Ende der `Zettelwirtschaft´ am Bau bringt, kann uns das in unserer bewährten Bau-Sozialpartnerschaft gelingen.“

 

 

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